Deichpost / News

Deichpost vom 23.04.2021

Hallo liebe Leserinnen und Leser der Deichpost,

wie immer gibt es gute und schlechte Nachrichten.

 

Neubaugebiet I

Der Pächter der angrenzenden landwirtschaftlichen Fläche wird den Geländestreifen vor der Autowerkstatt jetzt mit als Blühstreifen einsäen. Spätestens 2022 will er auch den weiteren Teil des öffentlichen Grüns mit übernehmen.

 

Funkmast

Der Funkmast der Deutschen Funkturm GmbH ist seit ein paar Tagen in Betrieb. Das bedeutet, dass die Nutzer des Mobilfunknetzes der Telekom deutlich besseren Empfang in Hetlingen haben. Dafür gebührt unserem Bauausschussvorsitzenden Ralf Hübner ein dickes Dankeschön, der sich immer wieder durch das Dickicht und dicke Fell des Branchenriesen vorgekämpft hat, um die Entscheider zu entscheidenden Dingen zu bewegen. Auch unsere Schule ist jetzt dank des beharrlichen Einsatzes von Ralf komplett mit Glasfasertechnik ausgestattet.

 

Testen

Die kleine Hetlinger Teststation ist jetzt nach Absprache mit unserer Feuerwehr im großen Versammlungsraum Idenburg untergebracht. Bitte nutzt gern diesen nahen Service: dienstags, mittwochs jeweils von 14 bis 18 Uhr sowie samstags von 10 bis 18 Uhr kümmern sich Franz Nickeleit und die vielen Unterstützerinnen des DRK-Ortsvereins darum, möglicherweise Infizierte zu entdecken. Drei Mal gab es bislang Alarm, dem dann ein intensiverer Test und Quarantäne folgen. Anmeldungen unter www.aposchmiede-holm.de sowie 04103/9053316.

 

Schanze

Bei einem Ortstermin mit Ordnungsbehörde, Polizei, Elbmarschenhaus, Arge Umweltschutz, Michael Körner und Bauhof haben wir folgende weitere Schritte vereinbart: Das Ordnungsamt prüft, wieweit eigene Kräfte unseres Amtes Knöllchen schreiben dürfen und ein Parkscheinautomat oder ein rüstiger Rentner Parkgebühren einsammeln können. Das Elbmarschenhaus prüft, ob es erlaubt ist, den Grünstreifen rechts zwischen Klärwerkseinfahrt und Überfahrt Sommerdeich in Höhe der Schanze sowie das Dreieck vor dem großen Strommast etwa mittig auf dieser Strecke befestigen und beparken zu lassen. Die Frage ist dort, wo genau die Grenze zum Naturschutzgebiet verläuft. Der Bauhof montiert die Parkverbotsschilder zwischen Ortsschild und Klärwerkseinfahrt fest und sortiert so viele Schilder wie möglich dort weg. Außerdem darf zwischen Klärwerkseinfahrt und Sommerdeichüberfahrt linksseitig nicht mehr geparkt werden. Ich prüfe, ob es mittelfristig möglich ist, die freiwerdende Fläche (wenn der alte Sandfang, das ist das große Zelt, abgebaut ist) in Höhe des Parkplatzes am Klärwerk für eine weitere Parkfläche freizugeben. Dazu muss der AZV bereit sein und das Betriebsgelände abgeschirmt werden. Groß sind die Chancen dafür nicht. Aber Versuch macht klug. Darüber hinaus muss sich die Gemeindevertretung damit beschäftigen, im Bereich unseres besucherintensiven Deichabschnitts Toilettenmöglichkeiten zu schaffen.

 

Dorfentwicklungsplanung (von Thomas Crefeld)

Auch wenn zur Zeit nach außen nicht viel Aktivität festzustellen ist: Es geht voran. Die März-Umfrage mit über 250 Rückmeldungen der Hetlinger Bürgerinnen und Bürger wird vom Planungsbüro A+S in Hamburg ausgewertet. Vor allem die zahlreichen, teilweise ausführlichen Freitextantworten mit Vorschlägen zur Gestaltung der Hetlinger Zukunft müssen gewissenhaft gesichtet und berücksichtigt werden. Das Ergebnis liegt jetzt vor und wird mit dem für den Sommer geplanten Konzeptworkshop der Öffentlichkeit vorgestellt. Zum Abschluss der laufenden Analysephase findet nun am 29. April der „Runde Tisch“ in Form einer Online-Konferenz statt. Dort werden alle Hetlinger Vereine und Institutionen Gelegenheit haben, ihre Einschätzung zur eigenen, zukünftigen Entwicklung und die sich daraus ergebenden Bedarfe vorzustellen.

 

Radweg

Tatsächlich ist unser Radweg zwischen Haseldorf und Hetlingen einmal glatt rasiert worden. Das hat ein Unternehmer aus Borsfleth im Auftrag des Straßenbauamtes übernommen. Er hatte die Maschine dafür bereits vor vier Jahren gekauft. Da die Straßenbauverwaltung anfangs nicht zubiss, hat er eine Strecke vermutlich in seiner Nähe kostenlos gefräst. Jetzt scheint er einen Dauerauftrag beim Land zu haben. Die Maschine zerkleinert sofort den aufgenommenen Asphalt. Die Mitarbeiter des Straßenbaaumates sorgen im gleichen Zuge dafür, die aufgefrästen Stellen zu planieren. Innerhalb eines Tages waren so die etwa 100 aufgebrochenen Stellen zwischen Haseldorf und Hetlingen verarbeitet. Damit sind die zukünftigen Aufbrüche durch den Wurzeldruck nicht behoben, aber immerhin sind die gefährlichsten Kanten weg. Und für kommendes Jahr stellt Verkehrsminister Buchholz eine Komplettsanierung als wassergebundene Strecke (ähnlich unserem Weg zum Klärwerk) in Aussicht.

 

Naturkindergarten

Alle sind guten Mutes, dass die Naturkita mit zwei Erziehern und acht Kindern am 1. Mai starten kann. Die dafür notwendigen Verträge werden zum Teil vom Amt und dem Vorstand von Haustür zu Haustür gebracht, um die notwendigen Unterschriften einzuholen. Dabei geht es um eine tolle Geschichte für unser Dorf, die bislang sehr einmütig von der Gemeindevertretung getragen wird. Danke an alle Akteure und geduldigen Nachbarn.

 

Stadtradeln

Ich freue mich natürlich, wenn wieder viele Bürgerinnen und Bürger am Wettbewerb Stadtradeln teilnehmen. Hetlingen ist das dritte Mal dabei, um zu zeigen, was auf dem Rad statt mit dem Auto geht. Es muss niemand mehr als 1000 Kilometer in drei Wochen radeln so wie unser Vorzeige-Radsportler Ralf und Tanja Meier und voriges Jahr, aber es darf natürlich jeder auch ein wenig Wettkampfstärke zeigen. Unter Stadtradeln.de könnt Ihr einfach Hetlingen suchen, das allgemeine Team anklicken oder ein eigenes aufmachen und los geht es ab Mitte Mai.

 

Und noch so

  • Anbei sende ich die beiden aktuellen Anträge der CDU für eine Hundeauslaufwiese und die Versetzung eines Papier- und Glascontainers.
  • Die Abwassergebühren bleiben konstant (etwa 2,70 pro cbm). Die Verarbeitung des Niederschlagwassers war dieses Jahr erheblich teurer geworden: von 42 auf 76 Cent pro cbm  aufgrund von hohen Kosten für Entschlammungen, sinkt ab ab 2022 wieder auf 60 Cent.
  • Der HMTV hat einen Antrage gestellt, den Bau von neuen Flutlichtmasten zu unterstützen.
  • Irgendein Idiot hat einen LED-Strahler am Sportplatz kaputt getreten.
  • Ab kommende Woche werden endlich die Wackelplatten vor der Mehrzweckhalle befestigt sowie die Stolpersteine rechts am ehemaligen Lehrerhaus im Sandstücken sowie der Holperweg am Eckhorst vorm Potenhoff behoben.
  • Die Feuerwehr bekommt aus Sicherheitsgründen für ihre großen Fahrzeuge Abbiegeassistenten und Rückfahrkameras.
  • Es gibt eine kleine Hoffnung, statt Osterfeuer im Herbst am Brennplatz zu feiern, wenn uns dann endlich die Pandemie aus dem Griff lässt.

Frische Grüße

Michael

 

 

Deichpost vom 13.04.2021

Hallo in die Runde der am politischen Dorfleben Interessierten,

vorweg eine bunte Meldung: Aufgrund der Kälte kommt die Schachbrettblumenblüte nur langsam voran. Das Elbmarschenhaus veröffentlicht demnächst auf seiner Internetseite ein Schachbrettblumenbarometer (www.elbmarschenhaus.de).

 

Testen testen, testen für weniger Corona

Die kleine Hetlinger Teststation in der Pausenhalle der Schule wird sehr gut angenommen. Bis zu 100 Bürgerinnen und Bürger lassen sich sonnabends (10 bis 18 Uhr) testen. Dienstags und Mittwochs, jeweils 14 bis 18 Uhr, ist die Nachfrage nicht ganz so hoch. Es gibt es jetzt auch die Chance, den Test-Termin online zu buchen: https://www.aposchmiede-holm.de. Per Telefon ist Franz Nickeleit, der bei uns das Testen leitet und unglaublich engagiert ist, unter 04103/905 33 16 zu erreichen. Super ist ebenso die Unterstützung vor allem aus den Reihen des DRK-Ortsvereins. Es sind auch einzelne Test-Aktionen möglich: Heute Abend lässt sich übrigens die Feuerwehr vorm Übungsabend (freiwillig) testen.

 

Und es bewegt sich was auf dem Radweg

Auf den Brandbrief, den ich gemeinsam mit dem Haseldorfer Bürgermeister nach Kiel geschickt habe, gibt es eine positive Reaktion: Schleswig-Holsteins Verkehrsminister Buchholz hat schriftlich angekündigt, dass die besonders heftigen Aufbrüche des Radweges zwischen Haseldorf und Hetlingen noch im Frühjahr 2021 geschliffen werden sollen und der Radweg als wassergebundene Strecke, also wie unser Weg zum Klärwerk, "voraussichtlich im Frühjahr 2022" hergerichtet wird. Steter Tropfen durch die Anstrengungen von Barbara in Kiel und von uns aus der Marsch höhlt doch den Stein, denn bislang waren die Aussagen dazu deutlich vager.

 

Obacht am großen Deich

Wer die Infoveranstaltung per Video über die Machbarkeitsstudie des Forums Tideelbe mitgemacht hat, weiß, dass es intensive Bemühungen Hamburgs gibt, die Binnenelbe vor Hetlingen und Haseldorf wieder mit dem Hauptstrom zu verbinden. Grundsätzlich ist es gut, dass an den kanalisierten Flüssen geprüft wird, was möglich ist, um dem Wasser wieder mehr Raum zu geben. Zurzeit sieht es aber so aus, dass Hetlingen mehr oder weniger das einzige Nadelöhr ist, das geöffnet werden kann. Es laufen noch Untersuchungen an zwei Stellen in Hamburg, von denen eine schon quasi zu den Akten gelegt ist. Auch für die Marsch vor Hetlingen scheint die große Lösung, also das Aufbaggern der Wasserflächen um großen Raum für Schwebstoffe in der Tideelbe zu schaffden, nicht sehr realistisch. Trotzdem nahm diese Variante bei der Vorstellung einen großen Raum ein. Die Kosten für das Projekt gehen in die Milliarde, da zwei Sperrwerke vor Haseldorf errichtet werden sollen. Über die Folgekosten ist noch wenig bekannt. Sobald wieder öffentliche Veranstaltungen möglich sind, müssen wir uns über das Projekt sorgfältig austauschen, denn unser alter Deich und unser jetzt bereits hohes Grund- und Stauwasser spielen bei den jetzigen Betrachtungen kaum eine Rolle. Die Studie wollte ich mitschicken, hat aber mehr als 100 mb. Hier der Link: https://www.forum-tideelbe.de/massnahmen/ausgewaehlte-massnahmen?id=4

 

Legionellen ohne Ende

Trotz intensiven Spülens unseres Hausmeisters Hans-Werner, der Reinigungskräfte Karin und Maren, sowie Ralf, Silvia und anderen bleibt die Mehrzweckhalle ein El Dorado für die Legionellen. Besonders die Spülen im Jugendraum und in der Küche der Betreuungsklasse, aber auch die Duschen oben sind betroffen. Jetzt soll der Durchlauferhitzer im Jugendraum gegen einen Boiler ausgetauscht und noch einmal nach Totleitungen gefahndet werden.

 

Naturkita

Der Countdown läuft. Am 1. Mai will die Naturkita starten, anfangs mit halber Belegung und zwei Erziehern. Das ist auch gut so zum Eingewöhnen für die Kinder. Der Naturgruppe fehlt jetzt noch etwas, um Sachen zu lagern, bis im Spätherbst der Kitawagen rollt. Hat jemand eine Idee? Hütte, Bauwagen ...

 

Betreuungsklasse

Der Gemeinderat hat beschlossen, die Aufgabe zu übernehmen, da sich der Verein Betreuungsklasse zum 31. Juli auflöst. Das wird ein interessantes Thema für den Sozialausschuss, wie das genau umgesetzt werden soll. Wie sollen die Bedingungen für die Schulkinderbetreuung  werden? Was wird das kosten? Fakt ist, dass es so flexibel wie mit dem Verein nicht mehr funktionieren wird. Und es wird teurer, da die Gemeinde als Träger nach anderen Vorschriften Löhne bezahlen muss, auch wenn es sich um geringfügige Beschäftigung handelt. Möglicherweise benötigen wir auch zwei weitere Betreuungskräfte.

 

Besucherlenkung an der Schanze

Die Besucherströme Richtung Schanze und Elbdeich vor Hetlingen werden nach Corona wahrscheinlich nicht mehr so intensiv sein wie jetzt, aber trotzdem das Nadelöhr weiterhin überlasten. Deshalb gibt es demnächst einen Ortstermin mit dem Schanzenbauer, mit Vertreterinnen und Vertretern von Behörden, Polizei, Elbmarschenhaus, um nach Lösungen zu suchen. Wo soll abgesperrt werden, wo kann geparkt werden? Auch im Dorfentwicklungskonzept ist die Besucherlenkung ein Thema.

Also, das Leben im Dorf bleibt spannend, Mitmischen macht Spaß!

 

Frische Grüße

 

Michael

Hallo in die Runde der am politischen Dorfleben Interessierten,

vorweg eine bunte Meldung: Aufgrund der Kälte kommt die Schachbrettblumenblüte nur langsam voran. Das Elbmarschenhaus veröffentlicht demnächst auf seiner Internetseite ein Schachbrettblumenbarometer (www.elbmarschenhaus.de).

 

Testen testen, testen für weniger Corona

Die kleine Hetlinger Teststation in der Pausenhalle der Schule wird sehr gut angenommen. Bis zu 100 Bürgerinnen und Bürger lassen sich sonnabends (10 bis 18 Uhr) testen. Dienstags und Mittwochs, jeweils 14 bis 18 Uhr, ist die Nachfrage nicht ganz so hoch. Es gibt es jetzt auch die Chance, den Test-Termin online zu buchen: https://www.aposchmiede-holm.de. Per Telefon ist Franz Nickeleit, der bei uns das Testen leitet und unglaublich engagiert ist, unter 04103/905 33 16 zu erreichen. Super ist ebenso die Unterstützung vor allem aus den Reihen des DRK-Ortsvereins. Es sind auch einzelne Test-Aktionen möglich: Heute Abend lässt sich übrigens die Feuerwehr vorm Übungsabend (freiwillig) testen.

 

Und es bewegt sich was auf dem Radweg

Auf den Brandbrief, den ich gemeinsam mit dem Haseldorfer Bürgermeister nach Kiel geschickt habe, gibt es eine positive Reaktion: Schleswig-Holsteins Verkehrsminister Buchholz hat schriftlich angekündigt, dass die besonders heftigen Aufbrüche des Radweges zwischen Haseldorf und Hetlingen noch im Frühjahr 2021 geschliffen werden sollen und der Radweg als wassergebundene Strecke, also wie unser Weg zum Klärwerk, "voraussichtlich im Frühjahr 2022" hergerichtet wird. Steter Tropfen durch die Anstrengungen von Barbara in Kiel und von uns aus der Marsch höhlt doch den Stein, denn bislang waren die Aussagen dazu deutlich vager.

 

Obacht am großen Deich

Wer die Infoveranstaltung per Video über die Machbarkeitsstudie des Forums Tideelbe mitgemacht hat, weiß, dass es intensive Bemühungen Hamburgs gibt, die Binnenelbe vor Hetlingen und Haseldorf wieder mit dem Hauptstrom zu verbinden. Grundsätzlich ist es gut, dass an den kanalisierten Flüssen geprüft wird, was möglich ist, um dem Wasser wieder mehr Raum zu geben. Zurzeit sieht es aber so aus, dass Hetlingen mehr oder weniger das einzige Nadelöhr ist, das geöffnet werden kann. Es laufen noch Untersuchungen an zwei Stellen in Hamburg, von denen eine schon quasi zu den Akten gelegt ist. Auch für die Marsch vor Hetlingen scheint die große Lösung, also das Aufbaggern der Wasserflächen um großen Raum für Schwebstoffe in der Tideelbe zu schaffden, nicht sehr realistisch. Trotzdem nahm diese Variante bei der Vorstellung einen großen Raum ein. Die Kosten für das Projekt gehen in die Milliarde, da zwei Sperrwerke vor Haseldorf errichtet werden sollen. Über die Folgekosten ist noch wenig bekannt. Sobald wieder öffentliche Veranstaltungen möglich sind, müssen wir uns über das Projekt sorgfältig austauschen, denn unser alter Deich und unser jetzt bereits hohes Grund- und Stauwasser spielen bei den jetzigen Betrachtungen kaum eine Rolle. Die Studie wollte ich mitschicken, hat aber mehr als 100 mb. Hier der Link: https://www.forum-tideelbe.de/massnahmen/ausgewaehlte-massnahmen?id=4

 

Legionellen ohne Ende

Trotz intensiven Spülens unseres Hausmeisters Hans-Werner, der Reinigungskräfte Karin und Maren, sowie Ralf, Silvia und anderen bleibt die Mehrzweckhalle ein El Dorado für die Legionellen. Besonders die Spülen im Jugendraum und in der Küche der Betreuungsklasse, aber auch die Duschen oben sind betroffen. Jetzt soll der Durchlauferhitzer im Jugendraum gegen einen Boiler ausgetauscht und noch einmal nach Totleitungen gefahndet werden.

 

Naturkita

Der Countdown läuft. Am 1. Mai will die Naturkita starten, anfangs mit halber Belegung und zwei Erziehern. Das ist auch gut so zum Eingewöhnen für die Kinder. Der Naturgruppe fehlt jetzt noch etwas, um Sachen zu lagern, bis im Spätherbst der Kitawagen rollt. Hat jemand eine Idee? Hütte, Bauwagen ...

 

Betreuungsklasse

Der Gemeinderat hat beschlossen, die Aufgabe zu übernehmen, da sich der Verein Betreuungsklasse zum 31. Juli auflöst. Das wird ein interessantes Thema für den Sozialausschuss, wie das genau umgesetzt werden soll. Wie sollen die Bedingungen für die Schulkinderbetreuung  werden? Was wird das kosten? Fakt ist, dass es so flexibel wie mit dem Verein nicht mehr funktionieren wird. Und es wird teurer, da die Gemeinde als Träger nach anderen Vorschriften Löhne bezahlen muss, auch wenn es sich um geringfügige Beschäftigung handelt. Möglicherweise benötigen wir auch zwei weitere Betreuungskräfte.

 

Besucherlenkung an der Schanze

Die Besucherströme Richtung Schanze und Elbdeich vor Hetlingen werden nach Corona wahrscheinlich nicht mehr so intensiv sein wie jetzt, aber trotzdem das Nadelöhr weiterhin überlasten. Deshalb gibt es demnächst einen Ortstermin mit dem Schanzenbauer, mit Vertreterinnen und Vertretern von Behörden, Polizei, Elbmarschenhaus, um nach Lösungen zu suchen. Wo soll abgesperrt werden, wo kann geparkt werden? Auch im Dorfentwicklungskonzept ist die Besucherlenkung ein Thema.

Also, das Leben im Dorf bleibt spannend, Mitmischen macht Spaß!

 

Frische Grüße

 

Michael

Deichpost vom 15.03.2021

Hallo in die Runde,

endlich mal wieder eine richtige gute Meldung zum Weitersagen vorweg:

Unser Mitbürger Franz-Josef Nickeleit, 70 Jahre, 47 Jahre Erfahrung als Fachpfleger in der Anästhesie und operativen Intensivmedizin, will an drei Tagen pro Woche (kostenlose) Schnelltests in Hetlingen übernehmen. Er arbeitet bereits - aufgrund unserer Vermittlung - im Test-Team der Apotheke an der Schmiede in Holm mit und testet Lehrkräfte u. a. in Hetlingen, Haseldorf und Appen - ebenfalls von Hetlingen initiiert. Von der Holmer Apotheke werden auch die neuen Schnelltests geliefert und dort werden die Adressen aufbewahrt.

Als Test-Standort stellen wir ihm wie bei den Tests für die Lehrkräfte den Übungsleiterraum in der Mehrzweckhalle, Hauptstraße 67, zur Verfügung. Es sind Anmeldungen über seine Kontaktdaten notwendig. Eine Unterstützungskraft wird gesucht.

 

Termine vorläufig: dienstags und mittwochs 13 bis 18 Uhr sowie sonnabends 10 bis 18 Uhr. Anmeldung: Franz-Josef Nickeleit, Cranz 27a, 25491 Hetlingen, 04103/9053316, 0170/9056307, frajoni1950@t-online.de

Wer unterstützen will, meldet sich bitte bei mir oder ihm, dann bitte Kopie an mich.

 

Achtung: Alle Gemeindevertreter und wahrscheinlich auch alle Zuhörer (falls es nicht zu viele werden) haben die Möglichkeit, sich vor der Gemeinderatssitzung am 24. März ab 18.30 Uhr testen zu lassen.

 

Gemeinderatssitzung

Getagt wird am Mittwoch, 24. März, ab 19.30 Uhr in der Mehrzweckhalle. Schnelltest (siehe oben) ab 18.30 Uhr. Wir müssen unter anderem die Trägerschaft für die Naturkita und die Betreuungsklasse vergeben, über die Kitaerweiterung des Schulihauses abstimmen, dringend was an der Hetlinger Schanze unternehmen und über  den Haushaltsplan der Naturkita abstimmen. Die neuen Wehrführer Björn Albert und Thomas Sparr ins Amt setzen und Oliver Schönfeld sowie Wolf-Oliver Krohn verabschieden. Das wird wegen der Pandemieauflagen leider nicht so feierlich, wie es der Anlass ist. Großes Dankeschön an alle vier Männer! Außerdem geht es um einen interessanten Vorschlag der Holmer Grünen: Ausweitung der HVV-Kernzonen bis Holm. Schnellbuslinie Wedel-Elmshorn, enge Taktung des Marschbusses an die Schnellbuslinie. Hier sind alle öffentlichen Unterlagfen einzusehen: https://rats-info.amt-geest-und-marsch-suedholstein.de/bi/si0057.php?__ksinr=10998

 

Legionellen

Im Sanitärbereich der alten Krippe im Kindergarten sind Werte von 12.000 koloniebildenden Einheiten festgestellt worden. Also Alarm! Jetzt soll der alte Boiler ausgetauscht werden. Wenn das nicht hilft, wird der komplette Strang dort erneuert. Nebenbei bemerkt: Wir haben dort wegen der Legionellenbelastung eine neue Kaltwasserleitung verlegen lassen - kürzer, schöner, teuer, aber leider erfolglos.

 

Schulentwicklung

Auch im kommenden Schuljahr werden wir etwa 50 Schulkinder in Hetlingen haben. Das ist zum einen gut, weil das die maximale Größe für unser Unterrichtsmodell mit zwei Familienklassen ist. Apropos Schule: Ob es dabei bleibt, dass seit Montag alle Grundschüler in Kohorten (1. und 2. sowie 3. und 4.) wieder unterrichtet werden, ist bei der Entwicklung der Corona-Infektionen im Kreis Pinneberg fraglich.

 

Betreuungsklasse

Wir haben uns in kleinen Gruppen intensiv darüber ausgetauscht, wie die Betreuungsklasse künftig geführt wird: Amt, Gemeinde, DRK? Das Team der Betreuungsklasse möchte gern, dass die Gemeinde den Hut aufsetzt. In ihrer Arbeit mit den Pandemie-Auflagen kommt auch die Betreuungsklasse wieder an ihre Grenzen. Nach dem Jugendraum müssen wir auch den Sitzungsraum oben mit freigeben, und zwar für die Hausaufgabenbetreuung über die Mittagszeit.

 

Dorfentwicklung

Bei der Dorfentwicklung hatten wir aus meiner Sicht zu wenig Teilnehmer beim online-Format, aber eine sehr starke Beteiligung bei den Fragebögen. Um das weitere Vorgehen kümmert sich die Lenkungsgruppe. Vielen, vielen Dank. Hier ein Medientipp von Teresa Konermann: https://www.zdf.de/gesellschaft/plan-b/plan-b-wald-wlan-100.html

Hetlinger Schanze

Es gab ein Gespräch mit Amtsdirektor, Ordnungsamt und Polizei. Wir haben vereinbart, dass wir mit dem Anlieger sowie Naturschutzbehörde und Elbmarschenhaus einen Ortstermin machen. Das Ziel ist, die nicht fürs Parken vorgesehenen Bereiche besser auszuzeichnen und zu verlängern sowie Parkzonen möglichst klar auszuweisen. Ob wir dort Geld nehmen können, scheint äußerst fraglich.

 

In einem Satz

  • Vielen Dank für die tolle Beteiligung beim getrennten Müllsammeln.
  • Die Naturkita startet wahrscheinlich zum 1. Mai.
  • Haseldorfs Bürgermeister Dieter Sellmann und ich haben den Verkehrsminister des Landes erneut aufgefordert, in Sachen Radweg aktiv zu werden.
  • Die ersten Sportgruppen des HMTV starten wieder.

Frische Grüße

 

Michael

Deichpost vom 01.02.2021

Hallo liebe Leserinnen und Leser der Deichpost,

 

leider gibt es schlechte Nachrichten für den Zugang zum großen Elbdeich.

 

Die Kreisverwaltung hat das totale Betretungsverbot (siehe unten) für den Bereich zwischen unserem alten Deich und dem neuen Deich zwischen Vogelschutzstation und Juelssand (Höhe zweiter Strommast Richtung Haseldorf) für eine Woche verlängert. Die Amtsverwaltung versucht, die Hetlinger von diesem Verbot zu verschonen und kontrolliert entsprechend großzügig. Wenn Landespolizei oder übergeordnete Behörden kontrollieren, sieht das schon schlechter aus.

 

Ich habe als Bürgermeister vergebens bei der Landrätin dafür geworben, das totale Betretungsverbot aufzuheben. Ich halte es nicht für sinnvoll, den Freiraum an der frischen Luft zu beschneiden, und zwar für niemanden und schon gar nicht für die einheimische Bevölkerung. Es ist schwer zu vermitteln, dass viele von uns zur Arbeit nach Hamburg und anderswo in geschlossene Räume fahren dürfen, aber nicht am Elbdeich spazieren gehen dürfen.

 

Holms Bürgermeister Uwe Hüttner sieht das in den Sandbergen genauso. Es ist noch schwerer zu vermitteln, warum dann in Wedel alle diejenigen spazieren gehen dürfen, die in Hetlingen nicht an den Deich dürfen. In Wedel nahe der Elbe schaffen wir mit dieser kleinräumigen Sperrung in Hetlingen und Holm nur mehr Kontakte, die vermeidbar wären.

 

Nichtsdestotrotz halte ich mich an das Verbot und jogge im Schlosspark und anderswo. Nichtsdestotrotz sollten wir alle Abstand wahren, Kontakte minimieren, Maske tragen, Kranke schützen, uns impfen lassen, lüften, Mund spülen ...  damit wir endlich wieder zu einem normalen Leben zurückkehren können - hoffentlich mit mehr Respekt zur Natur und unserem absoluten Willen, unser Klima und unsere Erde künftig besser zu schützen.

 

Projekt Dorfentwicklungskonzept

Nach einer ersten Daten- und Bestandsanalyse durch das Planungsbüro A+S aus Hamburg geht es jetzt mit großen Schritten in die Phase der ersten Bürgerbeteiligung. Wie bereits angekündigt, richtet der Gemeinderat im Rahmen dieses Projekts an die Hetlinger Bürger die spannende Frage: Wie soll sich Hetlingen in Zukunft entwickeln? Es werden Themen wie Wohnen, Arbeiten, Freizeit / Sport, soziales Leben, Verkehr, Ortsbild, Umwelt und Landschaft betrachtet, um anschließend Leitziele für die künftige Dorfentwicklung sowie Handlungs- und Umsetzungsempfehlungen erarbeiten zu können, und zwar gemeinsam - erst digital, später hoffentlich wieder leibhaftig miteinander

Etwa Mitte Februar geht eine Einladung an alle Bürger heraus.

 

In fast einem Satz

  

Frische Grüße vom alten Deich

Michael Rahn

Download
Verlängerung der Corona-Regeln im Kreis Pinneberg
Allgemeinverfügungen verlängern Corona-Maßnahmen
Es kommt auf das Verhalten an – nicht nur auf das Sinken der Inzidenzwerte
20210131 MI Verlängerung der Corona-Rege
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Download
Anlage 1 zur Allgemeinverfügung des Kreises Pinneberg
Über Maßnahmen zur Bekämpfung der Ausbreitung des Coronavirus SARS-CoV-2 auf
dem Gebiet des Kreises Pinneberg bei Überschreitung der 7-Tage-Inzidenz von 200
2021-01-24 AV Inzidenz 200 Anlage 1.pdf
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Deichpost vom 11.01.2021

Hallo in die Runde,

das neue Jahr startet mit vielen Belastungen für das Leben im Dorf.

 

Pandemie Schule/Kita

In der Schule und Kita wird wie in ganz Deutschland eine Notbetreuung organisiert. In der Schule sind 15 der 50 Kinder in drei Kohorten dabei. In der Kita sind alle Gruppen geöffnet. Dort dürfen keine neuen Kohorten gebildet werden. Das bedeutet natürlich, dass dort ebenfalls mit einem hohen Personalaufwand gearbeitet wird. Die Betreuungsklasse konnte leider nur am Donnerstag und Freitag ihren Betrieb aufrechterhalten. Aufgrund von Erkrankungen von Betreuern  ist die Betreuungsklasse ab heute geschlossen. Ob und wie der Betrieb wieder geöffnet wird, ist unklar. Der Vorstand ist im ständigen Austausch mit der Schule.

 

Tagestouristen

Weil kaum jemand in den Urlaub reisen darf/will, ist Hetlingen als Nahverkehrsziel aus der Metropolregion äußerst beliebt. Das hat Folgen: Vor allem am 1. Weihnachtstag kam es zu chaotischen Verkehrsverhältnissen am Rande unseres Dorfes. Die Zufahrtstrecke zum Klärwerk war so blockiert, dass dort abgeschleppt werden musste. Am Donnerstag haben Ordnungsamt, Polizei und Bauhof gemeinsam mit mir entschieden: An der Fahrbahn zwischen Ortsschild und Klärwerkszufahrt gilt beidseitig ein absolutes Halteverbot. Am 14. Januar stehen dafür die Verkehrsschilder zur Verfügung. Ich hoffe, dass unser Bauhof-Team vorm nächsten Wochenende die Schilder montieren kann.

 

Bauarbeiten Richtung Schanze

In dieser Woche werden die Stadtwerke eine Trafostation nahe dem Klärwerk aufbauen. Dafür muss die Straße zur Schanze an zwei Tagen voll gesperrt werden. Die Bewohner der Schanze sind informiert und werden über den Deichverteidigungsweg fahren. Für alle anderen ist dieser Weg selbstverständlich gesperrt. Anschließend ist der Weg an der Baustelle vorbei einspurig befahrbar.

 

Baugenehmigungen

Bitte weist alle Bürgerinnen und Bürger, die irgendwo etwas bauen wollen, wofür sie auch in die Tiefe graben müssen, darauf hin, dass sie rechtzeitig einen Antrag an den Kampfmittelräumdienst stellen. Hetlingen gilt leider als Verdachtsgegend für mögliche Bombenabwürfe, sodass für jedes Kabel, das auf unseren Grundstücken gezogen wird, und jedes Gebäude, das gegründet werden muss, eine Bescheinigung eingeholt werden muss, dass die Arbeiten nicht gefährdet sind. Zurzeit beträgt die Bearbeitungszeit für diese Bescheinigung ein gutes halbes Jahr.

 

Wasserstand

Von Weihnachten bis vorige Woche haben mehrere Anwohner mit Sorgen die hohen Wasserstände vor allem im Neubaugebiet beobachtet. Dank des Einsatzes des Abwasser-Zweckverbandes, der im Auftrag der Gemeinde für die Entwässerung unseres Ortes zuständig ist, hat sich die Lage vorige Woche entspannt. Die Ingenieure, die die Entwässerung des Neubaugebietes geplant haben, sowie die Verwaltung sind jetzt aufgefordert, zu überprüfen, ob die Berechnungen damals geändert und die technischen Anlagen angepasst werden müssen. Zudem ist zu klären, dass nicht jemand in Haseldorf, wo unsere Entwässerung im Hafen endet, ungeprüft dafür sorgen kann, dass hinten die Marsch vollläuft. Vielen Dank an dieser Stelle an unseren Bauausschussvorsitzenden Ralf, der mit hohem persönlichen Einsatz immer wieder dafür gesorgt hat, dass sich in Sachen Entwässerung tatsächlich etwas bewegt.

 

Naturkita

Die Heimaufsicht hat festgestellt, dass für den Betrieb des Naturkindergartens in Hetlingen kein Interessenbekundungsverfahren gestartet werden muss. Das gilt auch für den Ersatz des Containers als Gruppenraum des DRK-Kindergarten. Das erleichtert uns als Gemeinde natürlich erheblich die weitere Planung. Noch sind die Akteure des Naturkitavereins optimistisch, mit dem Angebot im April starten zu können. Allerdings wird noch Personal gesucht. Ohne Personal geht es natürlich nicht. Die Grundstücksverhandlungen und das Einholen der Angebote für den Bauwagen als Notunterkunft laufen - am Donnerstag ist der nächste Ortstermin.

 

In einem Satz:

  • Für den Herbst bereiten wir mit dem Bauhof vor, dass an der jetzigen Bruchholz- und Brennnesselfläche neben der Blühwiese vor der Deichstülpe an der Schulstraße eine kleine Obstbaumplantage gepflanzt wird.

Frische Grüße

 

Michael

Deichpost vom 31.12.2020

Hallo liebe Leserinnen und Leser der Hetlinger Deichpost,

für uns alle endet heute wohl ein Jahr, das die meisten in dieser Form nicht wieder erleben möchten. Trotz alledem haben wir es in Hetlingen aus meiner Sicht gut gemeistert - dank einer hohen Solidarität innerhalb der Bevölkerung, dank vieler engagierter Menschen. Damit wir alle ein wenig auf dem Laufenden bleiben, was im Dorf passiert, kommt jetzt die letzte Deichpost des Jahres, und die beginne ich mit dem Thema Wasserstand.

 

Entwässerungssystem

Mehrere Anlieger aus dem Neubaugebiet und dem Blink haben in den vergangenen Tagen auf den hohen Wasserstand in den Gräben hingewiesen. Tatsächlich hat das Einsatzteam des AZV, der für unsere gemeindlichen Entwässerungsanlagen zuständig ist, gestern das Rätsel gelöst. In Haseldorf war das Siel, über das Hetlingen und ein Teil Haseldorfs entwässert, geschlossen. Das wird anscheinend immer wieder mal gemacht, um dann bei Ebbe mit einer Flutwelle einen Teil des Hafens freizuspülen. In ruhigen Zeiten mag das sinnvoll sein, aber während der Regenperiode halte ich das für unverantwortlich. Ich werde die Verwaltung in der kommenden Woche bitten, die Regeln des Entwässerungssiels zu erkunden, die Verantwortlichen dafür zu benennen und neue Regeln aufzustellen, die unser Dorf nicht gefährden.

Schule

Wann und wie das Leben in der Schule weitergeht, werden die Ministerpräsidenten und die Kanzlerin in der kommenden Woche entscheiden. Für unsere kleine Schule ist kurz vor Weihnachten das Glasfaserkabel angeschlossen und das WLAN für die einzelnen Klassenräume verstärkt worden. Das kostet uns als Gemeinde ein paar 100 Euro extra. Das sollte uns die verbesserte Unterrichtssituation wert sein. Darüber hinaus sucht die neue Schulleiterin nach Mitteln und Wegen, um das aus ihrer Sicht positive Familienklassenkonzept zu erhalten, am besten zu stärken. Das Problem ist, dass mit mehr Kindern noch keine zusätzlichen Lehrerinnen in Hetlingen zu erwarten sind und die Familienklassen mit 25 Kindern am Rande des Leistbaren agieren. Da hilft dann auch leider keine weitere von der Gemeinde finanzierte Betreuungskraft. Da benötigen wir Pädagogen.

Kita

Leider hat die Kita am Ende doch noch Corona erwischt. Aber es scheint alles in überschaubarem Rahmen - eine Gruppe musste geschlossen werden - überstanden worden zu sein. Zum Glück gab es zwischen den Feiertagen keine Notwendigkeit, Kinder im Kindergarten zu betreuen. Riesiges Dankeschön an die Familien.

Den notwendigen Ausbau der Kita und Ersatz für die Container hat der Gemeinderat in einer Sitzung Anfang Dezember als ersten großen Auftrag ins Dorfentwicklungskonzept verschoben. Das war auch der Wunsch aus der teils direkten, teils über Video geführten Debatte mit mehr als 50 Bürgerinnen und Bürger.

 

Kunstrasen

Das Projekt hat mich, ehrlich gesagt, viele Nerven gekostet, da es sowohl Beschwerden von Eltern und Schule als auch der Feuerwehr hagelte - zumeist zurecht. Jetzt muss noch im Januar der Parkplatz der Feuerwehr wieder mit Glensander und der als Parkplatz fehlgenutzte Rasen vorm Versammlungsraum Idenburg mit neuer Saat und Erde wieder hergerichtet werden. Dann hoffe ich, dass sowohl Schule als auch Verein mit der Anlage Freude haben werden.

 

Dorfentwicklungskonzept

Die Lenkungsgruppe hat gemeinsam mit den Stadtplanern die Arbeit aufgenommen und sucht jetzt nach Wegen, um auch unter Coronabedingungen eine gute Bürgerbeteiligung hinzubekommen. Danke an Thomas, der diese Arbeit koordiniert.

 

Brennplatz

Danke an Jens Körner, der freiwillig den ehrenamtlichen Hut aufgesetzt hat, sich um den Brennplatz zu kümmern. Das bedeutet, dass er immer mal wieder Anfragen von Bürgern aufnimmt, die zumeist besonders große Mengen an Grünschnitt loswerden möchten.

In einem Satz

  • Wie es mit der Naturkita weitergeht, die immer noch wild entschlossen ist, im April zu öffnen, wird Anfang des Jahres mit den Akteuren besprochen.
  • Im Oktober hofft die Amtsverwaltung, in die neuen Räume in Heist ziehen zu können.
  • Noch nicht gelöst ist das Problem, wie Hetlingen die vielen Ausflügler zumindest zum Teil mit zur Kasse bitten kann, um wenigstens die Kosten, zum Beispiel für die Abfallentsorgung, zu decken.

So, ich wünsche allen für 2021 4G: Gesundheit, Geschick, Glück und Geduld.

Frische Grüße
Michael Rahn

 

Hallo liebe Leserinnen und Leser der Hetlinger Deichpost,

für uns alle endet heute wohl ein Jahr, das die meisten in dieser Form nicht wieder erleben möchten. Trotz alledem haben wir es in Hetlingen aus meiner Sicht gut gemeistert - dank einer hohen Solidarität innerhalb der Bevölkerung, dank vieler engagierter Menschen. Damit wir alle ein wenig auf dem Laufenden bleiben, was im Dorf passiert, kommt jetzt die letzte Deichpost des Jahres, und die beginne ich mit dem Thema Wasserstand.

 

Entwässerungssystem

Mehrere Anlieger aus dem Neubaugebiet und dem Blink haben in den vergangenen Tagen auf den hohen Wasserstand in den Gräben hingewiesen. Tatsächlich hat das Einsatzteam des AZV, der für unsere gemeindlichen Entwässerungsanlagen zuständig ist, gestern das Rätsel gelöst. In Haseldorf war das Siel, über das Hetlingen und ein Teil Haseldorfs entwässert, geschlossen. Das wird anscheinend immer wieder mal gemacht, um dann bei Ebbe mit einer Flutwelle einen Teil des Hafens freizuspülen. In ruhigen Zeiten mag das sinnvoll sein, aber während der Regenperiode halte ich das für unverantwortlich. Ich werde die Verwaltung in der kommenden Woche bitten, die Regeln des Entwässerungssiels zu erkunden, die Verantwortlichen dafür zu benennen und neue Regeln aufzustellen, die unser Dorf nicht gefährden.

Schule

Wann und wie das Leben in der Schule weitergeht, werden die Ministerpräsidenten und die Kanzlerin in der kommenden Woche entscheiden. Für unsere kleine Schule ist kurz vor Weihnachten das Glasfaserkabel angeschlossen und das WLAN für die einzelnen Klassenräume verstärkt worden. Das kostet uns als Gemeinde ein paar 100 Euro extra. Das sollte uns die verbesserte Unterrichtssituation wert sein. Darüber hinaus sucht die neue Schulleiterin nach Mitteln und Wegen, um das aus ihrer Sicht positive Familienklassenkonzept zu erhalten, am besten zu stärken. Das Problem ist, dass mit mehr Kindern noch keine zusätzlichen Lehrerinnen in Hetlingen zu erwarten sind und die Familienklassen mit 25 Kindern am Rande des Leistbaren agieren. Da hilft dann auch leider keine weitere von der Gemeinde finanzierte Betreuungskraft. Da benötigen wir Pädagogen.

Kita

Leider hat die Kita am Ende doch noch Corona erwischt. Aber es scheint alles in überschaubarem Rahmen - eine Gruppe musste geschlossen werden - überstanden worden zu sein. Zum Glück gab es zwischen den Feiertagen keine Notwendigkeit, Kinder im Kindergarten zu betreuen. Riesiges Dankeschön an die Familien.

Den notwendigen Ausbau der Kita und Ersatz für die Container hat der Gemeinderat in einer Sitzung Anfang Dezember als ersten großen Auftrag ins Dorfentwicklungskonzept verschoben. Das war auch der Wunsch aus der teils direkten, teils über Video geführten Debatte mit mehr als 50 Bürgerinnen und Bürger.

 

Kunstrasen

Das Projekt hat mich, ehrlich gesagt, viele Nerven gekostet, da es sowohl Beschwerden von Eltern und Schule als auch der Feuerwehr hagelte - zumeist zurecht. Jetzt muss noch im Januar der Parkplatz der Feuerwehr wieder mit Glensander und der als Parkplatz fehlgenutzte Rasen vorm Versammlungsraum Idenburg mit neuer Saat und Erde wieder hergerichtet werden. Dann hoffe ich, dass sowohl Schule als auch Verein mit der Anlage Freude haben werden.

 

Dorfentwicklungskonzept

Die Lenkungsgruppe hat gemeinsam mit den Stadtplanern die Arbeit aufgenommen und sucht jetzt nach Wegen, um auch unter Coronabedingungen eine gute Bürgerbeteiligung hinzubekommen. Danke an Thomas, der diese Arbeit koordiniert.

 

Brennplatz

Danke an Jens Körner, der freiwillig den ehrenamtlichen Hut aufgesetzt hat, sich um den Brennplatz zu kümmern. Das bedeutet, dass er immer mal wieder Anfragen von Bürgern aufnimmt, die zumeist besonders große Mengen an Grünschnitt loswerden möchten.

In einem Satz

  • Wie es mit der Naturkita weitergeht, die immer noch wild entschlossen ist, im April zu öffnen, wird Anfang des Jahres mit den Akteuren besprochen.
  • Im Oktober hofft die Amtsverwaltung, in die neuen Räume in Heist ziehen zu können.
  • Noch nicht gelöst ist das Problem, wie Hetlingen die vielen Ausflügler zumindest zum Teil mit zur Kasse bitten kann, um wenigstens die Kosten, zum Beispiel für die Abfallentsorgung, zu decken.

So, ich wünsche allen für 2021 4G: Gesundheit, Geschick, Glück und Geduld.

Frische Grüße
Michael Rahn

 

Weihnachtsaktion des Schul- und Sozialausschusses

Da in diesem Jahr weder die gemeindliche Seniorenausfahrt noch die Seniorenweihnachtsfeier und somit keine Begegnungen oder Aktionen mit unseren Senioren aufgrund der Ansteckungsgefahr stattfinden konnten, sollen die Hetlinger Senioren aber wissen, dass wir an sie denken, sagten sich der Bürgermeister Michael Rahn und Mitglieder des Schul- und Sozialausschusses.

 

Und so wurden das Ausschussmitglied Margit Tolle und die Vorsitzende Renate Springer-König aktiv.  Statt für die Senioren zur Weihnachtsfeier eine Kleinigkeit, wie in den letzten Jahren, zu basteln, packten sie ein paar Überraschungen in Geschenktüten für alle Hetlinger Senioren ab dem 75. Lebensjahr.  

 

Die 120 Geschenktüten wurden von den GemeindevertreterInnen an die Haustüren der Senioren gebracht und beinhalten nicht nur Leckereien, Teegenuss, eine weihnachtliche Geschichte und Weihnachtsgrüße sondern auch eine mit einer Kerze mit einer speziellen Idee.

 

Wir wollen am 25.Dezember um 11 Uhr eine Kerze anzünden und Jede und Jeder, der das auch mitmachen mag, trägt dazu bei, dass wir wenigstens gedanklich in diesem Jahr zusammen sein können. 

Eingeladen dazu sind natürlich alle Hetlinger.

 

Wir sind und bleiben ein starkes Dorf mit einer starken Gemeinschaft. 

 

Frohe, gesunde und glückliche Weihnachten wünscht das

Team der Freien Wahlgemeinschaft

Deichpost KW 46/2020

Hallo liebe Leserinnen und Leser der Deichpost,

am letzten Freitag, dem 13.- damals im März - ist das Aus für unsere Schulen beschlossen worden, um die Verbreitung des Corona-Virus zu bremsen. Solche drastischen landes- und bundesweiten Maßnahmen gab es gestern am 13. November zum Glück nicht. Die Pandemie wird uns leider noch lange beschäftigen und uns weiterhin viel Geduld abfordern. Trotzdem geht die Politik auch in unserem Dorf weiter. Da passiert ganz viel, sodass wir neue Wege suchen, um alle zu informieren. Das wichtigste Thema bleibt die Betreuung der Kinder, und da haben wir laut Bedarfsschätzung der Verwaltung ab Sommer 2021 eine große Lücke, wenn wir nichts tun.


Erweiterung der Kindertagesstätte

Wir haben uns bei einem fraktionsübergreifenden Videotermin darauf verständigt, das Verfahren zur dringenden Erweiterung unserer Kita weiter voranzutreiben. Die Architektin hat mittlerweile die drei von uns beauftragten Varianten untersucht. Am Montag, 23. November, 19.30 Uhr werden wir die Vor- und Nachteile in einer Hybridveranstaltung (Teil-Präsenz in der Mehrzweckhalle und Teil-Online) vorstellen. Anschließend wird diskutiert. Die Meinungsbildung der Gemeindevertreter und die Entscheidung müssen wir in der Gemeinderatssitzung öffentlich vortragen. Wir haben uns für diese Sitzung  als Termin auf Mittwoch, 9. Dezember, 19.30 Uhr in der Mehrzweckhalle geeinigt.

Den Zoom-Zugang bitte bei Julius oder mir anfragen. Bitte auch Bescheid geben, wer in die Halle kommen will.


Naturkita

Der Elternverein geht munter voran und hat einen Flyer an alle Haushalte verteilt. Ein wenig Unruhe gibt es in der Nachbarschaft des geplanten Standorts. Dort wird befürchtet, dass ein Dixiklo auf dem Spielplatz Bredenstücken für Gerüche sorgen könnte (Nein, es gibt ein Kompostklo im Bauwagen, geruchsneutral) und der Verkehr zur Kita am Bredenstücken ein Problem wird. Ein möglicher alternativer Standort für den Bauwagen auf einem nahe gelegenen Grundstück wird am Sonntag begutachtet.

 

Finanzausschuss/Haushaltsplan

Wir haben uns fraktionsübergreifend geeinigt, den Finanzausschuss ausfallen zu lassen. Wir werden aber am Mittwoch, 2. Dezember, mit unserem Kämmerer online per Video Fragen klären können. Auch hier gilt, dass unsere Meinungsbildung und Entscheidung in der Gemeinderatssitzung öffentlich erfolgen müssen. Sobald der Haushalt digital vorliegt, werde ich ihn rumschicken. Eins vorweg: Wir müssen auch 2021 mit einem Minus von 400.000 Euro rechnen. Wir werden es wohl nicht wie dieses Jahr schaffen, aus den 400.000 Euro geplanten Miesen 400.000 Euro Plus zu erwirtschaften, da Grundstücke nur einmal  verkauft werden können und die Fehlbedarfszuweisungen aus den vergangenen Jahren jetzt alle vom Land erstattet worden sind.

 

Bauvorhaben Stadtwerke beim AZV

Die Stadtwerke wollen ihr Erdgasnetz erweitern und mehrgleisig absichern. Dazu muss unter anderem eine neue Gasregel- und -messstation errichtet werden (etwa zehn Meter breit, drei Meter hoch), um das Klärwerk sicherer zu versorgen. Sie soll am Rande des AZV-Geländes Richtung Schanze gebaut werden, um nur eine möglichst kurze Strecke zum großen Erdgasrohr der Gasunie bauen zu müssen. Wir werden natürlich auf ein Beweissicherungsverfahren für unsere Straßen drängen, da erneut große Fahrzeuge bis hin zu einem Kran durch unser Dorf fahren. Auflage ist bisher, die am Bauplatz beheimaten Weinbergschnecken zu sammeln und umzusiedeln. Auch der großblättrige Kälberkropf muss wohl ausgegraben und umgepflanzt werden. Vorbereitende Arbeiten fürs Gebäude sollen am 11. Januar beginnen, die Leitungen werden ab September eingebaut.

 

Legionellen, neue Folge

In den Duschen der Kabinen an der Schule, in der neuen kleinen Personal-Küchenzeile der Kita und in der Küche der Mehrzweckhalle sind Legionellen in einer Größenordnung zwischen 400 koloniebildenden Einheiten (Kita) und 3500 in den Kabinen gemessen worden. Bei den Kabinen an der Schule finde ich das nicht verwunderlich, da dort kaum noch geduscht wird, aber automatisch gespült wird - reicht wohl nicht aus. In der Kita und der Betreuungsklasse geht es um Kaltwasser vor der Armatur, das vermutlich wieder irgendwo leicht gewärmt wird. Es ist zum Verzweifeln.

 

Schule/Kunstrasenbau

Viel Aufregung herrscht beim Kunstrasenbau. Einige Eltern drohen damit, die Baustelle gerichtlich schließen zu lassen. Sie klagen über Dieselabgase in den Räumen und ständige Störungen des Unterrichts, die ihre Kinder beim Lernen beeinträchtigen. Die stellvertretende Schulleiterin hat im Gespräch mit mir erklärt, dass es an zwei Tagen zu besonderen Belastungen wegen der Abgase gekommen ist und dass ein Förderunterricht erheblich gestört wurde, weil der Rüttler lief. Wir haben vereinbart, dass ich mich öfter auf der Baustelle einschalte. Deshalb habe ich vorige Woche die Erdarbeiten mit Bagger während des Unterrichts direkt an den Fenstern der Schule gestoppt. Obwohl vereinbart, dauerte es leider ein paar Tage und benötigte einen weiteren Besuch auf der Baustelle, bis die Bauzäune mit den Planen wieder aufgestellt wurden, um Sicht- und hoffentlich auch Abgasschutz zu verbessern. 

In diesem Zusammenhang wird von einigen Eltern auf mobile Luftreiniger für die Klassenräume hingewiesen. Wie Ihr aus der beigelegten Stellungnahme des Umweltbundesamtes erkennen könnt, wird dieser Einsatz von Geräten in Klassen- und anderen Räumen als wenig effektiv eingeschätzt. Da wir nur noch mit etwa drei Wochen Bauzeit rechnen, erscheint es mir nicht mehr sinnvoll, diesen Weg zu verfolgen. Auf Dauer ist der Einsatz ohnehin nicht wirkungsvoll.

Noch eine Bitte: In den Gesprächen mit den Eltern versuche ich zu beruhigen. Auch die Lehrerinnen gehen diesen Weg, wünschen sich aber mehr Rücksichtnahme auf die Schule bei den Arbeiten. Die habe ich gegenüber dem Architekten angemahnt. Ich bitte alle um Geduld. Es hilft uns nichts, das Bauprojekt zu verzögern, sodass die Schule noch länger beeinträchtigt wird.

 

Pandemie

Der große Versammlungssraum Idenburg sowie die Küche in der Feuerwache sind erneut ausschließlich für die Feuerwehr freigegeben. Der obere Sitzungsraum Giesensand wird auf Antrag ausschließlich Kita und Schule zur Verfügung gestellt. Die Betreuungsklasse nutzt natürlich noch die Sporthalle. Der Gemeindebus darf nicht mehr für Gruppenfahrten wie den Einkauf für Senioren genutzt werden.

 

Baustelle Hauptstraße gegenüber Marschtreff

Eine Tiefbaufirma hat am Marktplatz aufgegraben, um nach der Ursache für die Versackung und die großen Regenpfützen zu forschen. In dem Bereich sind mehrere Kabel gelegt worden, und der Boden ist nach Auskunft der Firma hinterher unzureichend verdichtet worden. Deshalb ist jetzt das Erdreich (hoffentlich) fachgerecht ausgetauscht und das Pflaster neu verlegt worden.

 

Ortstafel am Potenhoff Richtung Haseldorf verschieben

Das Ordnungsamt behält diesen Knackpunkt und Wunsch der Anlieger im Auge. Die Ergebnisse der Geschwindigkeitsmessungen werden an Polizei und Straßenbauamt gemeldet. Bislang erkennt man in der Landesbehörde noch keinen Handlungsbedarf. Wir werden an der Stelle unseren gemeindlichen Geschwindigkeitsmesser regelmäßig installieren. Nach Auskunft von Anwohnern zeigt das Gerät Wirkung. Es werde deutlich weniger gerast - obwohl immer noch mehr als die Hälfte der Autofahrer dort als zu schnell gemessen werden. Das Ordnungsamt wird Mitte des Jahres gemeinsam mit uns den nächsten Antrag stellen, die Ortstafel zu verschieben. Gleiches wird auch am Neubaugebiet Richtung Holm vorbereitet.

In einem Satz:

  • Großes Dankeschön an Jens und Nina, die heute am Brennplatz dafür gesorgt haben, dass wir Hetlinger unseren Grünschnitt anliefern durften.
  • Großes Dankeschön an Ralf, der in den öffentlichen Gebäuden gemeinsam mit unserem Hausmeister wieder gespült und gespült hat, um die Legionellen rauszuspülen - leider erneut vergebens.
  • Für den Aufbau der Mobilfunkantenne auf der Feuerwache wird ein Kran benötigt. Tatzeit: 24./25. November.

So, bleibt gesund und munter, geduldig und wachsam!

Frische Grüße

Michael

 

Bezüglich der nicht hier verfügbaren Anlagen bitte E-Mail an info@fw-hetlingen.de senden, wir senden diese an an Euch. 

 

Deichpost KW 44/2020

Hallo in die Runde der Deichpostleserinnen und -Leser,

leider wird uns die Pandemie in den nächsten Monaten erneut zu weniger direkten Treffen und Gesprächen zwingen. Das ist unglücklich, da mehrere Entscheidungen anstehen, die wir mit der Öffentlichkeit breit diskutieren wollen. Wir werden also die digitalen Formate weiter ausbauen, um uns miteinander abzustimmen und die Beschlüsse nicht im stillen Kämmerlein zu treffen. Dafür sind Geduld miteinander und Vertrauen aufeinander unabdingbar. Nun aber zu den Themen:

 

Naturkindergarten

Die Elterninitiative für einen Naturkindergarten kommt mit großen Schritten voran. Wenn alles so positiv weiterläuft, könnten wir im März/April die Eröffnung der Einrichtung feiern. Die Eltern haben bereits den Verein gegründet. Sobald grünes Licht vom Gemeinderat erteilt wird und eine schriftliche Zustimmung der Heimaufsicht vorliegt, wird ein Bauwagen bestellt. Jüngst gab es zwei Ortstermine. Die Bauaufsicht hat Ihre Zustimmung geäußert, dass der Verein einen Bauwagen als Notunterkunft mit Kompostklo auf dem Spielplatz am Bredenstücken aufstellen darf. Die Unfallkasse empfiehlt, vor dem Graben Richtung Norden einen Staketenzaun zu errichten. Er soll mindestens einen Meter hoch und maximal 1,30 hoch sein. Die Latten sind so eng zu befestigen, dass kein Kinderkopf reinpasst, aber kleine Tiere durchschlüpfen können. Der Bauhof wird den Schulwald ausholzen (Kosten ca. 5000 Euro), um das Gelände weiter zu sichern. Die Heimaufsicht beurteilt das Konzept - Betreuung im Schulwald und auf der Wiese plus ständige Ausflüge in die Umgebung - als genehmigungsfähig.

 

Kindergartenausbau

Auch dafür müssen wir den Bedarf nachweisen. Da wir neue Bewohner im Baugebiet vorm Blink bekommen, der Kindergarten ausgelastet ist und übergangsweise die Container nutzt, müsste uns das ebenfalls gelingen. Wir sollten beim Ausbau darauf achten, dass wir allgemeine Gruppenräume bei Bedarf in Krippenräume umwandeln können. Das haben wir in dem Haupthaus ja bereits praktiziert. Über die ersten Pläne wird die Architektin am Dienstagmorgen in der Verwaltung Bürgermeister, Stellvertreter und DRK-Leiterin informieren. Wir besprechen dann, wie wir weiter vorgehen können und dürfen. Bislang gehe ich davon aus, dass wir eine Mischung aus Online-Veranstaltung und Möglichkeit auch direkt vor Ort zu sein einrichten.

 

Sport

Weil der Kreis Pinneberg die Grenze von 50 Infizierten pro 100.000 Einwohner gemessen innerhalb einer Woche gerissen hat, wird es auch für den Sport wieder deutliche Beschränkungen geben. Es sind ab Montag nur noch Sportgruppen mit zehn Personen sowohl drinnen als auch draußen erlaubt. Das heißt, dass der Punktspielbetrieb ab Montag wieder ruht. Die Übungsleiter sind vom HMTV-Vorstand aufgefordert, Ideen vorzulegen, um größere Gruppen aufzuteilen.

 

In einem Satz

  • Die für Donnerstag geplante Sitzung des Sozialausschusses wird wegen der Corona-Pandemie abgesagt.
  • Der Bau des Sendemastes für den Mobilfunk auf der Feuerwache wird in den nächsten Tagen beginnen.
  • Die nächste Legionellenkontrolle steht an.
  • Der Verein Betreuungsklasse löst sich auf, sodass das Amt oder ein anderer Träger vermutlich im Sommer die Regie übernehmen muss, ab August unsere Schulkinder nach dem Unterricht zu betreuen.

Grüße

 Michael 

Deichpost KW 41/2020

Hallo liebe Leser*innen der Deichpost,

wieder sind zwei Wochen vergangen, vielleicht wird das der Rhythmus, mal schauen. Zuerst eine beruhigende Meldung für Hetlingen. Während unser Ort bei vielen Projekten (Energietrassen mit Südlink und Co., Elbvertiefung, Autobahnbau, Fracking) gern in das Blickfeld gerät, sind wir bei der Suche für ein Endlager für Atommüll tatsächlich mal ganz außen vor - im Gegensatz zu Hamburg-Ost.

 

Dorfentwicklungsplanung

So richtig prickelnd fand ich den Auftakt mit dem Hamburger Planer in der jüngsten Gemeinderatssitzung nicht. Der Vortrag war zu kompliziert für Außenstehende, die Folien über den kleinen Beamer aus den Zuschauerreihen kaum zu erkennen. Die Lust auf mehr als zwei Bürgerveranstaltungen und einen kleinen Lenkungsausschuss war beim Beauftragten gedämpft. Ich bin trotz alledem auf den Entwicklungsprozess gespannt und hoffe auf viel Beteiligung. (siehe Anlage, vorher verschickt)

 

Sanierungsarbeiten Fassade Feuerwache

Erhebliche Mängel weist die Rauputzfassade der Feuerwache auf. Außer den Rissen und Abplatzungen, die das Gebäude wegen der schlechten Qualität des Putzes laufend weiter belasten werden, sind sämtliche Fenster und Fensterbretter mangelhaft abgedichtet und hinterfüttert. Fast überall dringt Wasser ein, reißt deshalb den Putz neben den Fensterbänken auf. Deshalb wird der Maler sämtliche Fugen neu machen und versuchen, die Fensterbänke zu stabilisieren, sodass natürlich der Preis für den Auftrag steigt. Nur was hinter den Fensterverleibungen mit Holzwolleplatten (Heraklith) hinterfüttert worden ist und laut unserem jetzigen Maler nicht an eine Außenwand gehört, bekommen wir nicht weg. Damit muss Hetlingen halt jetzt leben.

 

Dorffunk

ich habe an einer online-Veranstaltung zum Thema Dorffunk (App für Smartphone) teilgenommen. Infos liegen anbei. Es gibt noch eine zweite Veranstaltung dieser Art am 20. Oktober, 17 Uhr. Hat jemand Interesse? Bitte bei mir melden. In der Regel gibt es pro Gemeinde einen Autor. Der Bürgermeister darf aber auch delegieren. Schaut es Euch doch mal an. Ziel ist es, Informationen wie zum Beispiel diese über so eine Plattform auszutauschen. Wir haben die Chance, gemeindliche Infos über Dorfnews zu verbreiten. Biete und Suche sind weitere Plattformen. Es können auch Gruppen zu bestimmten Themen dort kommunizieren. Bislang kostet die Teilnahme nichts. Das einjährige Modellprojekt wird wahrscheinlich in Schleswig-Holstein um ein Jahr verlängert.

 

Forum Tideelbe

Wir sollten uns in Hetlingen insgesamt und speziell im Umweltausschuss intensiv mit den Ergebnissen und den Folgen der Machbarkeitsstudie für die mögliche (Sperrwerks-)Öffnung der Haseldorfer Marsch auseinandersetzen. Anfang des Jahres wird es, so es die Pandemie-Lage zulässt, eine Öffentlichkeitsveranstaltung geben. Unsere Landtagsabgeordnete hat sich eingeschaltet und knüpft den Kontakt zur Landesebene. (Anlage, Bericht ab S. 27, gestern verschickt)

 

In ein, zwei Sätzen

  • Entschuldigung: In der vorigen Deichpost habe ich den falschen Friedemann zum Zimmermann gemacht. An den Schildern hat Friedemann Voss natürlich gewerkelt, nicht unser alter Wassersportvereinskapitän Friedemann Strauch. Pardon!

·         Kunstrasenbau. Der Bau hat begonnen. Die Erdarbeiten sind im vollen Gange.

  • Gibt es jemanden, den wir aus Hetlingen im Kreis Pinneberg für eine Ehrung vorschlagen? (siehe Anlage)

 

So, schönes Wochenende. Bleibt gesund! Falls Euch ein Thema fehlt oder Ihr eine Frage habt, fragt!

Deichpost KW 39/2020

Hallo liebe Leserinnen und Leser der Deichpost,

vorm vorigen Wochenende wollte ich Euch schreiben, habe es dann auf Montag, Dienstag ... vertagt. Jetzt der zweite Versuch:

Einheitsbuddeln

Wir wollen am kommenden Sonnabend, 3. Oktober, ab 11 Uhr zum zweiten Mal in unserer Gemeinde einen Einheitsbaum pflanzen. In Absprache mit dem Bauhof wird es wieder eine schwedische Mehlbeere, die uns ja auf der Allee zwischen Holm uns Hetlingen begleitet und voriges Jahr im Baugebiet Achter de Kark gesetzt worden ist. Wir werden sie dieses Mal in eine Baumlücke am Radweg zwischen Dorf und Klärwerk setzen, und zwar hinter der zweiten Zufahrt hinter eine Weide. Das ist recht einfach zu verwirklichen und aufgrund der knappen Vorbereitungszeit gut zu erledigen. Ich freue mich, wenn ihr ein dabei seid. Wir sind ja an der frischen Luft, müssen aber auf die Abstände achten.

Wir sollten danach im Umweltausschuss die schöne Idee weiter verfolgen, wie und wo wir eine Streuobstwiese verwirklichen. Ein Vorschlag ist ja, dafür die Fläche im Anschluss an die Blühwiese ebenfalls am Radweg zu wählen. Auch das Grundstück neben dem Schulwald bietet sich an. Einen Sponsor für Bäume gibt es auch. Auch die Verdichtung der Baumreihe am Neubaugebiet sollten wir nicht aus den Augen verlieren. Vielleicht können wir das mit der Einweihung der Straße verbinden.

Radweg zur Elbe

Zwischen Dorf und Klärwerk ist fast der komplette Asphalt des Radweges rausgerissen und durch einen Untergrund aus einem Sand-Kies-Gemisch ersetzt worden. Die etwa 65.000 Euro Kosten teilen sich der Kreis (50.000 Euro) und die Gemeinde. Die Meinungen darüber sind ebenfalls geteilt. Die einen halten das für weggeworfenes Geld, weil der Weg noch längst nicht so kaputt war wie die Wege gen Haseldorf und zunehmend auch gen Holm. Die anderen sagen, dass es sinnvoll und vorausschauend war, nicht noch zwei, drei Jahre auf die krassen Aufbrüche zu warten, um dann möglicherweise ausschließlich finanziert mit Gemeindemitteln reparieren zu müssen. Die einen finden den Weg zu weich, die anderen freuen sich, dass er waldähnlich angelegt worden ist. Sicherlich muss noch an einigen Stellen nachgearbeitet werden. Auf jeden Fall erhalten die Bäume dort am Weg jetzt mehr Luft und Wasser. Reparaturen können künftig auch vom Bauhof erledigt werden und so, wie auf dem zurzeit lebensgefährlichen Radweg des Landes Richtung Haseldorf wird es bei uns nie werden.

Spielplatz Krugstraße

Nächste Woche gibt es ein Gespräch mit der Elterninitiative, die sich noch Fallsand an den neuen Spielgeräten und eine Veränderung des Bolzplatzes an dem Spielplatz wünscht. Außerdem bekommen wir eine neue Sitzbank-Tisch-Kombination gestiftet. Das Elbkinderland mit Rolf Zuckowski und Monika Riekhof will der Gemeinde das spendieren. Es muss nur ein kleines Bronzeschild ran: Kiek in die Sün un nich in das Muuslok!

Natur-Kita

Eine Elterninitiative wie beim Spielplatz ist fleißig unterwegs, um zu klären, ob und wie wir eine Natur-Kita in Hetlingen einrichten können. Standortfavorit ist der Schulwald, den wir mithilfe unseres benachbarten Grundstücks auch aufforsten könnten. In einem Gespräch mit den Eltern haben Julius, Florian und ich signalisiert, dass wir so ein Modell unterstützen wollen, dass aber auch die Anlieger bei diesem Konzept mitgenommen werden müssen.

Schule

Wir bekommen für die auf zwei Standorte verteilte Grundschule Haseldorfer Marsch eine aus meiner Sicht sehr starke Rektorin. Sie heißt Milena Matthiesen, lebt in Wedel, ist selbst Mutter von zwei großen Kindern. Sie ist Dozentin am Lehrerfortbildungsinstitut des Landes (IQSH) und berät Schulen bei ihrer Entwicklungsplanung, sie unterrichtet an der Ernst-Barlach-Gemeinschaftsschule und ist Fachberaterin für Deutsch als Zweitsprache und für Inklusion. Noch ist offen, wann die neue Rektorin starten kann, vielleicht zu den Halbjahrszeugnissen, vielleicht sogar früher.

Kunstrasenbau

Der Bau der Kunstrasentrainigns- udn Spielfläche beginnt in dieser Woche mit den vorbereitenden Arbeiten. Dann soll es in den beiden Herbstferienwochen richtig laut werden. Die Firma Ehlert & Söhne mischt in den ersten Tagen kräftig mit und schont damit die Kasse von Gemeinde und Verein. Nach den Ferien - geplante Bauzeit sechs Wochen - wünschen sich die fußballversessenen Kinder der Schule eine Ausweichmöglichkeit, um in den Pausen bolzen zu können. Der HMTV überlegt, wie das laufen kann.

Dorfentwicklungsplanung

Gemeinsam mit der Verwaltung habe ich entschieden, dass wir die Planer nicht in den Bauausschuss, der am Montag ab 19.30 Uhr im großen Versammlungsraum "Idenburg" in der Feuerwache tagt, einladen, sondern sie den ersten Schritt ins gemeinsame Entwickeln gleich im Gemeinderat vorstellen. Wir haben dafür in der Mehrzweckhalle am Donnerstag, 1. Oktober, 19.30 Uhr mehr Platz auch für viele Zuhörer. Wir sollten uns bis dahin in den Fraktionen Gedanken machen, wie der öffentliche Prozess der Entwicklungsplanung begleitet werden soll. In Haseldorf gab es dafür eine Lenkungsgruppe. Wer soll da mitmachen? Auch ein Runder Tisch könnte sinnvoll sein, um die Vertreter der Vereine und Institutionen einzubinden.

Finanzen

Zurzeit geht es der Gemeinde finanziell ganz gut. Wir haben im Nachtragshaushalt jetzt einen Schritt von geplanten 400.000 Euro minus zu geplanten 400.000 Euro plus zu verbuchen. Das ist kein politisches Zauberwerk, sondern liegt daran, dass wir etwa eine halbe Million Euro als Ausgleich für frühere Minus-Haushalte vom Land erhalten haben. Mehr gibt es aus diesem Topf dann für alte Schulden nicht mehr. Außerdem sind die Grundstücke im Neubaugebiet schneller verkauft worden, als wir geplant haben. Wichtig zu wissen: Unterm Strich bleibt für Hetlingen ein strukturelles Defizit zwischen Einnahmen und Ausgaben bestehen. Noch eine gute Nachricht: Bund und Land arbeiten daran, die wegen der Folgen der Pandemie zu erwartenden Einbrüche bei der Einkommens- und Gewerbesteuer zu ersetzen. Das wird nicht zu 100 Prozent gelingen, aber zu einem großen Teil umgesetzt werden.

Mitfahrbänke

Die Mitfahrbänke in Hetlingen, Holm und Heist sind aufgestellt. Danke an Ralf Hübner, der unermüdlich daran gearbeitet hat, die Kontakte zwischen Verwaltung und Schäferhof (dort wurden die Bänke aus Eichenholz gebaut) sowie Nina Lupp (die die Schilder so schön gemalt hat) gehalten hat. Er musste viele Problem klären, unter anderem die Form der Befestigung für die Hinweisschilder, an der auch noch Friedemann Strauch als Zimmermann mitgewirkt hat. Es ist nicht alles so geworden, wie es sein sollte, aber es ist jetzt vollbracht. Leider hat die Aufstellfirma beim Aufbau sehr grob gearbeitet, sodass die von Nina Lupp gemalten Hinweisschilder bereits beim Aufhängen beschädigt worden sind. :( Auch hängen noch nicht alle Schilder dort, wo sie sinnvoll hängen sollten. Es gibt also noch viel zu tun. Packen wir es gemeinsam an! Wir werden uns zudem mit der Initiative GemeinsaMobil aus Heidgraben zusammenschließen, die auch ermöglicht, dass sich Fahrer und Mitfahrer (aus Sicherheitsgründen) registrieren. Es sind aber jederzeit auch formlose Mitfahrten möglich, die sich in Corona-Zeiten wahrscheinlich noch in Grenzen halten. Bitte achtet darauf, dass ihr jetzt im Überschwang der Gefühle nicht die schönen Mitfahrbänke nur für Selfies nutzt und Autofahrer, die gern jemand mitnehmen wollen, stoppen, um danach unverrichteter Dinge ohne Mitfahrer weiter fahren zu dürfen - geschehen gestern in Holm ;)

Gerüche vom Klärwerk

Da ich in den vergangenen Wochen mehrfach wegen Gerüchen aus dem Klärwerk angesprochen worden bin, habe ich den AZV um Aufklärung gebeten. Anbei die Antwort aus dem Werk: "Wir kommen jetzt in die Jahreszeit, in der wir gelegentlich zu riechen sind. Das Abwasser in unseren Rohrleitungen ist angewärmt, auch der Boden ist warm. D.h. das gesamte Abwassersystem hat eine angenehme Temperatur (unsere Bakterien in den Becken mögen es, sie sind dann recht aktiv - leider sind auch die Kanalbakterien dann recht aktiv). Ist es nachts und gegen Morgen kalt draußen, steigt der warme Abwassergeruch aus den Rohrleitungen durch die Schächte auf und steht sogar manchmal als Nebel über den Schächten und Becken. Leichter Windhauch verweht ihn dann und eben auch an unsere und die Hetlinger Nasen. Aber vielleicht gibt es auch mal eine vergessene Tür unserer Gebäude, aus der der warme Abwassergeruch dann austritt und verweht wird. Um das nachvollziehen zu können - gern zeitnah melden!" Notrufnummer in die Zentrale des Klärwerks: 964-0.

In ein, zwei Sätzen

  • Der Brückenbau am Grünen Damm kostet der Gemeinde nicht den im Haushalt geplanten Ansatz und wird zum Glück günstiger ausfallen.
  • In Holm gibt es einen interessanten Vorschlag für den Aufbau einer Mobilitätsstation, um dort Bus-, Rad- und Gemeinschaftsauto-Verkehre zu bündeln und gleichzeitig die Tarifgrenze des HVV  vom Krankenhaus dorthin zu verlegen.

So, schönes Wochenende. Bleibt gesund! Schreibt gern, wenn Ihr noch Fragen habt, sprecht gern die Gemeindevertreter Eures Vertrauens an, wenn Ihr Ideen, Kritik und mehr auf dem Herzen habt.

Sonnige Grüße

 

Michael 

 

Brücke Grüner Damm

 

Ob ihr es glaubt oder nicht. Am Donnerstag ist die Brücke schick in Holz (max. Last 500 kg) montiert und fundamentiert worden. Wir werden vermutlich die bislang dafür bereitgestellten 5000 Euro nicht ausgeben müssen. Bislang ist von etwa der Hälfte der Summe die Rede. Warten wir die Rechnung der Auftraggeber aus Haseldorf ab. Die Einweihung hat Haseldorfs Bürgermeister für Montag um 11 Uhr vorgesehen. Julius ist auf jeden Fall dabei. Wer Lust hat, ist sicherlich willkommen. Die ersten Freudenschreie von Radfahrern aus Hetlingen und dem Rest des Kreises Pinneberg sind bis weit ins Dorf geklungen.

Deichpost KW 34

Hallo in die Runde,

es gibt wie immer gute und schlechte Nachrichten.

 

Kindergarten

Es gibt einige Diskussionen über die auch von der Gemeindevertretung beschlossene Regelöffnungszeit von acht Stunden im allgemeinen sowie die Bring- und Holzeiten im besonderen. Die Leitung der Kita und die Geschäftsführung des DRK bemühen sich, in Gesprächen die Situation zu entspannen. Ich bitte alle, daran mitzuwirken, dass sich die Lage beruhigt! Die Erzieherinnen benötigen verlässliche Zeiten im Kindergarten, zum Beispiel für Frühstück und pädagogische Einheiten. Eine totale Flexibilisierung ist leider nicht möglich. Ich denke, dass alle Beteiligten nach dem halben Jahr Corona mit vielen bislang unbekannten Ängsten und total ungewohnter angespannter Belastung zu Hause in den Familien und am Arbeitsplatz einfach am Ende ihrer Nerven sind. Deshalb müssen wir uns jetzt alle gegenseitig stützen und dabei auch Kompromisse eingehen. Bitte!

 

Schule

Julius, Florian, Renate und ich haben gemeinsam die Hetlinger Interessen bei einem nichtöffentlichen Gespräch mit dem Amtsdirektor, den Bürgermeistern aus Haseldorf und Haselau sowie einigen anderen Politikern aus unseren Nachbargemeinden vertreten. Ich denke, dass wir sachlich, aber klar für den Erhalt der Hetlinger Dorfschule geworben haben. Wir werden trotz alledem jetzt das Gespräch mit Eltern und allen anderen Interessierten suchen, um die Argumente für unsere kleine Schule und für die Beteiligung am Bildungszentrum in Haseldorf abzuwägen. Julius, Florian, Renate und Anika bereiten die Veranstaltung am Montag, 7. September, um 19.30 Uhr in der Mehrzweckhalle vor. Barbara und Frau Schünemann und die Elternvertreterinnen haben zugesagt.

 

Kunstrasen

Am Mittwoch war das sogenannte Bauanlaufgespräch für den Kunstrasen. Die Lehrerin Frau Schünemann, Renate und ich haben darauf hingewiesen, dass der Bau möglichst störungsarm für die Schule ablaufen soll. Die Baufirma Weitzel prüft jetzt, ob mit den schweren Arbeiten in den Herbstferien ab Anfang Oktober losgelegt werden kann - Bauvorbereitungen in der Vorwoche. Die Bauzeit wird mindestens sechs Wochen dauern. Um die Schüler auch nach den Ferien vom Blick aufs Baufeld abzuhalten, spendiert die Firma Ehlert und Söhne (Matthias und Timo Strauch und Hartmut Pieper und ...) dafür die Plane für den Bauzaun vor den Fenstern. Außerdem stellt die Firma für eine Woche einen Bagger zur Verfügung, der auch die noch nicht von uns geräumte Baustraße für den Kitabau räumen wird. Dieser Boden ist leider zu belastet, um ihn dauerhaft dort liegen zu lassen. Timo bemüht sich, den Bauschotter in der Nähe unterzubringen, um die Kosten zu minimieren. Gemeinde und Hmtv können dank dieser Initiative der Familie Strauch Ausgaben senken.

 

 

Spielplatz Krugstraße

Die drei von den Eltern ausgesuchten Spielgeräte sind fast fertig montiert. Sie sollen jetzt aber noch eine weitere Woche geschont werden, damit der Beton als Fundament aushärtet. Dann kommen auch die Nestschaukeln dran. Wir werden danach ein kleines Fest organisieren. Prinz Carolath hat als Grundeigentümer versprochen, sich noch einmal bei der Naturschutzbehörde für einen Unterstand für Kinder in diesem Bereich stark zu machen. Außerdem muss noch ein neuer Weg gefunden werden, damit die Schafe auf den nahe gelegenen Deich kommen.

 

Bürgermeisterstellvertretung

Julius Körner, 0160 3196576, übernimmt ab morgen bis einschließlich 5. September die Brücke des Schiffes MS Gemeinde Hetlingen.

In einem Satz

  • Die defekte Stromleitung für die Flutlichtmasten ist repariert worden.
  • Der HMTV erhält aus dem Sportförderfonds 1400 Euro für den notwendigen Ersatz von Turngeräten und leistet damit seinen Eigenanteil.

 

So, macht das Dorf stark! Ich bin dann mal wech.

Frische Grüße

Michael

 

 

Deichpost KW 33

Hallo in die Runde,

die Deichpost geht in die nächste Runde. Wer die Info nicht mehr erhalten will, schickt einfach ein Mail zurück.

Wer die Deichpost weiterempfiehlt, gibt die Adresse ralf.huebner@fw-hetlingen.de für die Anmeldung an.

 

Zuerst das wichtigste Thema, das uns in Hetlingen beschäftigt.

 

Die Grundschule

Puh, wo soll ich anfangen? Hintergrund: Die Schule in Haseldorf ist marode und muss neu gebaut oder saniert werden. Daran planen die Kommunalpolitiker in unseren Nachbargemeinden seit Jahren. Jetzt ist das Konzept fertig und siehe da: Nun möchten Haseldorf und Haselau, mit denen wir seit fünf Jahren gemeinsam die Grundschule Haseldorfer Marsch bilden, dass wir unsere Schule schließen, ganz bei ihnen mitmachen und mitbezahlen. Richtig ist, dass die Hetlinger Schule mit dem Familienklassenmodell nicht so einfach zu unterrichten ist wie vielleicht das klassische Modell in Haseldorf. Ein kleines Kollegium in Haseldorf plus ein noch kleineres im vier Kilometer entfernten Hetlingen - das ist natürlich eine schwierige Bedingung für alle Beteiligten. Richtig ist auch, dass Hetlingen für die möglicherweise ab 2025 einzuführende Ganztagsschule einen weiteren Raum benötigt.

Wichtig zu wissen ist aber auch, dass eine mögliche Verlagerung unserer Schule nach Haseldorf nicht nur die Schüler betrifft. Nehmen wir einmal an, wir gehen diesen Weg. Dann werden unsere Schüler in Haseldorf natürlich Freunde finden, die beim TV Haseldorf Fußball oder anderen Sport betreiben. Also wird sich erst der erste, dann der zweite Schüler und so weiter in der Nachbargemeinde den Vereinen anschließen. Und unser HMTV, aber auch alle anderen Vereine wie die Chöre, haben es deutlich schwerer, im Nachwuchsbereich zu punkten.

 

Auch ein Kitabesuch in Haseldorf liegt dann für die Eltern nicht mehr fern, deren Kinder in Schule und Kita sind. Das bedeutet, dass sich so eine Entscheidung massiv auf die dörfliche Entwicklung auswirkt. Das Beispiel Haselau zeigt uns, wo der Weg hingehen kann: Dort gibt es keine Kita mehr und auch keinen Sportverein und prognostiziert wird ein Bevölkerungsrückgang. 

 

Wie geht es nun weiter? Julius, Florian, Renate und ich haben uns untereinander sowie mit unserer Landtagsabgeordneten Barbara abgestimmt und werden am Montag bei einem nichtöffentlichen Gespräch mit den Bürgermeistern aus Haseldorf und Haselau sowie der Verwaltung und im anschließenden Amts-Schulausschuss für unsere Position werben. Auch finanziell kostet uns diese mögliche Entscheidung für den Standort Haseldorf viel, viel Geld, das wir gar nicht haben. Sicherlich wird sich ein Teil der Familien für die mindestens neun Millionen Euro teure Haseldorfer Schule entscheiden. Also zahlen wir dort für den Neubau - obwohl wir eine noch nicht ganz abbezahlte neue Schule in Hetlingen haben - und wir zahlen für alle, die in Richtung Holm/Wedel abwandern. Ein paar Zahlen: Im vorigen Schuljahr sind zehn Hetlinger Kinder woanders zur Grundschule gegangen, davon nur einer in Haseldorf, aber fünf in Holm. Dieser Zuspruch wird sich bei einem Neubau in Haseldorf ändern, aber sicherlich nicht völlig umkehren.

Trotzdem müssen wir miteinander reden: Über diese und andere Argumente werden wir wahrscheinlich am Montag, 7. September, abends mit Eltern von Schule und Kita, Lehrerinnen und allen anderen Interessierten diskutieren. (Anlage Bildungskonzept Haseldorf und Zusammenfassung der Infoveranstaltung)

 

Die Legionellen, 27. Folge

Der Serienthriller Legionellen geht in die nächste Staffel: In den Duschen der Feuerwache sind 14.500 koloniebildende Einheiten gefunden worden. Die Duschen müssen gesperrt werden. In den Duschen der Kabinen an der Schule sowie in der Mehrzweckhalle sowie in der Küche der Betreuungsklasse sind Legionellen-Werte im Hunderter-Bereich gemessen worden. Das heißt, dass wir weiterhin die Warnschilder aufhängen, alles benutzt werden darf und wir weiter spülen, spülen, reinigen und spülen und noch mehr neue Armaturen kaufen, deren meiner Ansicht nach fahrlässig produzierende Hersteller zu groß sind, um sie als kleine Gemeinde verklagen zu können. Wenn wir das Wasser, das unser engagierter Hausmeister täglich ablaufen lässt, um Legionellenbildung zu verhindern, wenigstens auf unsere Pflanzen im Dorf bringen könnten ...

 

Der Tourismus an der Elbe

Am vorigen Wochenende ist Hetlingen und vor allem unser Strand überrollt worden von Touristen. Die Gäste haben eine Müllmenge hinterlassen, die über die normalen Behältnisse nicht zu stemmen war. Anwohnerin Katrin Vincke hat mehrfach die Tonne und die Umgebung an der Schanze in Ordnung gehalten. Ralf hat im Noteinsatz ebenfalls aufgeräumt. Wir haben die Gesellschaft für Abfallbehandlung (GAB) für eine Sonderleerung geholt. Über das Thema Müll, Finanzierung der Entsorgung und Besucherdruck samt Autos müssen wir dringend im Umweltausschuss sprechen.

 

In einem Satz

  • An den alten Regenrückhaltebecken Grashofsland und Haferland müssen aus Sicherheitsgründen neue 1,50 Meter hohe Stabgitterzäune gesetzt werden, die über den von uns beauftragten AZV abgerechnet werden (Investitionssumme etwa 50.000 Euro)
  • Die Stadtwerke lassen von der Firma Sewerin in der Zeit vom 17. August bis 4. September routinemäßig die Gasleitungen prüfen, sodass der (ausweispflichtige) Mitarbeiter kurzfristig auch Privatgrundstücke betreten wird.
  • Jörg May hat den zugewachsenen Fußweg am verwilderten Grundstück am Eckhorst frei geschnitten - DANKE!

Die gute Meldung zum Schluss!

  • Die Spielgeräte am Deich auf dem Platz vor der Krugstraße sind endlich aufgebaut worden, aber noch nicht freigegeben.

Sonnige Grüße

 

Michael 

Deichpost KW 31

Hallo liebe Leserinnen und Leser der Deichpost,

ich fange mal mit der besten Meldung an.

 

Radweg Hetlingen-Haseldorf

 

Anscheinend hat der schwere Unfall einer Schülerin auf dem Radweg und die Unfallanalyse der Polizei doch eine Reaktion beim Landesbetrieb Straßenbau ausgelöst. Auch der Einsatz von unserer Landtagsabgeordneten Barbara Ostmeier im Ministerium hat sicherlich dazu beigetragen, dass Bewegung in die Angelegenheit gekommen ist. Seit dieser Woche werden die schlimmsten Wurzel-Aufbrüche auf der Strecke saniert: Asphalt raus, Sand-Kies-Gemisch rein. Die Arbeiter arbeiten sich von Haseldorf, wo der Unfall passiert ist, nach Hetlingen vor (siehe Foto). Der Protestbrief, den Bürgermeister Sellmann und ich geschrieben haben, bleibt vorerst in der Schublade. Warum so oft erst was passieren muss, bevor gehandelt wird, bleibt mir schleierhaft.

 

 

Schule

In der Schule ist fleißig erneuert worden. Ein Maler hat auf Wunsch der Lehrerinnen das Sekretariat und Klassenraum 5 gestrichen. Ein Fliesenleger hat den Bereich rund um die beiden neuen Urinale im Jungsklo fertig gemacht. Hoffentlich kommen die Urinale noch rechtzeitig ran. Ralf, Jürgen und ich haben zwei alte Kreidetafeln demontiert. Ines und Renate haben zusätzlich noch mitgeholfen, das Sekretariat aus- und einzuräumen. Am Wochenende hilft Ben dem IT-Techniker der Schule, die digitalen Tafeln in den beiden Familienklassenräumen zu montieren. Die Lehrerinnen haben den Einsatz der ersten digitalen Tafel in hinteren Klassenraum sehr gelobt und wollten jetzt auch weitere Räume so ausgestattet haben. Die Tafeln sind von einem Vater gespendet worden, dessen Firma alle zwei Jahre diese Anlagen erneuert. Laut dem IT-Techniker der Schule sind die Tafeln hervorragend in Schuss.

 

Betreuungsklasse

Der Vorstand des Vereins Betreuungsklasse sieht keine Perspektive mehr, die Aufgabe künftig privat über den Verein leisten zu können. Es gibt keine Nachfolger im Vorstand und einen wachsenden Bedarf an zu betreuenden Schülern. Der Vorstand sichert aber zu, dass wir gemeinsam einen ordentlichen Übergang hinbekommen - vermutlich nach dem Haseldorfer Modell, dass alles über unsere Verwaltung geregelt wird. Das bedeutet, höhere Kosten werden auf die Eltern zukommen, die den Dienst in Anspruch nehmen. Wir werden im Sozialausschuss am 3. September gemeinsam mit dem Vorstand über das weitere Vorgehen diskutieren.

 

Parken vorm Deich

Der Bauhof hat vor ein paar Tagen Findlinge auf dem Parkstreifen vor der Deichstülpe an der Schulstraße verteilt. Die Steine sollen verhindern, dass die Klärwerkslaster dort parken und die Anlieger durch Lärm, Gestank und Dreck gestört werden. Wir sollten im Gemeinderat überlegen, ob wir die Parkbuchten für kleine Fahrzeuge noch ein bisschen schicker hinbekommen. Ein Anlieger hat angeboten, von uns gestellte Kübel dort zu bepflanzen und sauber zu halten. Hintergrund: Wir haben vergebens versucht, gemeinsam mit dem AZV die Transportunternehmer zu bewegen, freiwillig woanders zu parken. Das war wegen ständiger Vertretungen nicht durchzusetzen. Einige Anlieger haben sogar die Polizei eingeschaltet. Deshalb war jetzt eine schnelle Lösung notwendig.

 

Gemeindebus

Der Gemeindebus darf wieder genutzt werden - entweder zu viert mit Abstand oder laut Genehmigung des Gesundheitsamtes komplett besetzt mit Masken. Die Einkaufsfahrten für Senioren werden wir trotzdem noch nicht wieder anbieten - auch um unsere Fahrer zu schützen. Die Aktion Hetlingen hilft Hetlingen läuft also noch weiter. Zurzeit werden noch zwei Damen unterstützt, eine direkt vom Marschtreff, die zweite vornehmlich über Barbara und Sonja. Noch fehlt uns ein Ersatzfahrer für den Shuttle jeden Dienstag gegen 11 Uhr von einer Hetlingerin zur Physiotherapiepraxis nach Holm, Bredhornweg. Freiwillige bitte gern bei mir melden (Tel. 818047)

 

Sitzungsort

Für große Sitzungen mit viel Beteiligung hat sich die Mehrzweckhalle als ideal erwiesen, um Abstände einhalten zu können. Die Ausschusssitzungen werden wir ab September wieder im Versammlungsraum Idenburg (Feuerwache) abhalten. Das ist mit dem Wehrführer so abgestimmt. Der Raum wird anschließend von unseren Reinigungskräften desinfiziert.

 

Mobilfunkmast auf der Feuerwache

Der Vertrag mit der Deutschen Funkturm GmbH ist jetzt fertig. Die Feuerwehr ist ebenfalls informiert. Ab September wird eine kleine Miete fällig. Sobald die Antenne errichtet ist, erhält die Gemeinde etwa 2000 Euro Pacht pro Jahr. Hintergrund: Die Telekom hat festgestellt, dass im Ort das D1-Netz zu schwach ist. Laut Telekom wird damit die Strahlung und das Funksignal direkt an unseren Handys nicht mehr so stark sein wie jetzt, wenn wir den Sender über weitere Strecken erreichen.

 

In einem Satz

  • Irgendein Volldepp hat am Freitagnachmittag zwei Sofas und weiteren Möbelschrott direkt hinter der Deichstülpe an der Schulstraße abgeladen.
  • Eine weitere große Mülltonne steht nun dank Ralf am Elbdeich vorm Heuhafen (finanziert sind die Mülltonnen Richtung Strand über die Strandsammelaktionsspende der Flensburger Brauerei).
  • Der Bau des Kunstrasens verzögert sich leider erneut um zwei Wochen, weil der Bauleiter jetzt erstmal in Urlaub geht und erst ab 18. August für die Vorbesprechung zur Verfügung steht.
  • Anbei schicke ich eine Analyse über die Reichsbürger, von denen ein paar unsere Amtsverwaltung erheblich unter Druck setzen.

 

Sonnige Grüße

 

Michael


Deichpost KW 30

 

Hallo liebe Leserinnen und Leser der Deichpost,

trotz des Bruchs in der FW-Fraktion geht die politische Arbeit weiter, und die Elbe fließt immer noch Richtung Nordsee. Wer die Deichpost nicht mehr erhalten will, schickt einfach eine Mail an uns.

 

Unsere Grundschule

Der Druck auf Hetlingen wird stärker, die Schule zugunsten des geplanten Neubaus in Haseldorf aufzulösen. Heute bin ich erneut im Amt vorgeladen bedrängt worden, dass Hetlingen endlich seinen Widerstand aufgeben solle. Ohnehin würden wir endgültig 2025 scheitern, wenn eine Ganztagsbetreuung in den Schulen umzusetzen ist. Ich habe erneut die Argumente vorgetragen, dass es für Hetlingen einen Standortvorteil bietet, eine Schule im Ort zu haben und dass wir uns finanziell nur schlechter stellen werden, wenn wir Schulbus und Neubau in Haseldorf für einen teil unserer Kinder mitfinanzieren und gleichzeitig für abwandernde Schüler nach Holm und Wedel bezahlen müssen. Für die Ganztagsbetreuung müssen wir uns auch im Zusammenhang mit den Neubauplänen für die Kita und im Dorfentwicklungskonzept Gedanken machen. Ich gehe davon aus, dass es weiterhin in beiden Fraktionen ein eindeutiges Bekenntnis für unsere Hetlinger Schule gibt. Wir haben amtsweit vereinbart, dass wir zeitnah ein Gespräch führen mit je zwei Vertretern der CDU und zwei der FW sowie Vertretern des Amtes und den anderen Marschpolitikern. Der Amtsdirektor lädt ein. Wir werden über das Thema auch im Schul- und Sozialausschuss am Mittwoch, 2. September, 19.30 Uhr, sprechen. Die Infoveranstaltung für die neue Haseldorfer Schule ist am Mittwoch, 12. August, 19 Uhr in Haseldorf.

 

Unser Elbdeich

Am Donnerstag haben Gemeindevertreter Holger Martinsteg und ich gemeinsam mit Vertretern des Amtes und des Landesbetriebs Küstenschutz sowie den Bürgermeisterkollegen aus Haselau und Haseldorf unsere Lebensversicherung an der Elbe begutachtet. Die Hauptamtlichen stellen fest, dass der Befall durch Schadnager (Wühlmäuse und Mäuse) in den vergangenen  Jahren erheblich war, aber den Deichschutz nicht gefährdet hat. Die Bejagung der Mäuse werde immer schwieriger. Wenn wieder Gift ausgestreut werden würde, müssten die Deichabschnitte gesperrt werden. Die Verfüllung mit flüssigem Kleigemisch, wie in Hamburg praktiziert, scheint in unbewohnten Gebieten möglich. Bei uns mit dem hohen Besucherdruck am Deich traut sich das private Unternehmen nicht, die Mäuse mit fünf bar Druck halbtot aus den Gängen zu drücken. Sollten größere Tiere den Deich schädigen wie Nutrias bittet der Landesbetrieb um Meldung, sodass dann bejagt werden kann. Die Deichhöhen seien alle noch ausreichend. Acht Meter sollen erreicht werden. Auch dort, wo nur noch 7,80 Meter erreicht würden, werde nur wenig Wasser den Deich bei einer schweren Sturmflut überspülen. Der Landesbetrieb geht verstärkt auf die Schäfer zu, damit sie nicht mehr die Deiche zum Heuen nutzen, sondern mit ihren Schafen und Maschinen künftig kurz halten, sodass den Greifvögeln nicht die Sicht auf die Mäuse genommen wird. Die Verbreitung mit Mäusen im Deich scheint zurzeit deutlich geringer als noch im Herbst/Winter. Im Winter bekommen wir die Daten mit den aktuellen Deichhöhen. Für die zweite Deichlinie, den alten Deich um unser Dorf, ist der Landesbetrieb nicht zuständig. Das sei Sache der Deich- und Sielverbände.

 

Das neue Amtshaus

Der Grundstein für das neue Amtshaus ist in dieser Woche gelegt worden. Zurzeit kann jeder die Tiefgarage bestaunen sowie die beiden großen Haufen mit belastetem und unbelasteten Kiesgemisch.

 

Der Gemeindebus

Der Gemeindebus darf wieder benutzt werden. Wenn die Abstände zueinander nicht eingehalten werden können und er vollbesetzt ist, müssen Masken getragen werden. Über die Wiederaufnahme der Einkaufsfahrten, zum Beispiel mit je drei Mitfahrern, spreche ich kommende Woche mit unseren Fahrern.

 

Hettlingen

Gemeindevertreter Florian Kleinwort hat im Auftrag der Gemeinde bei seinem Besuch in der ehemaligen Partnergemeinde Hettlingen (Schweiz) kleine Geschenke (Chronik, Honig) samt Bürgermeisterbrief an den Gemeindepräsidenten überreicht. Er wird im Kulturausschuss am Mittwoch, 9. September, 19.30 Uhr, über seine Gespräche berichten.

 

Unsere Schule II

Ralf, Jürgen, Renate und ich haben zwei Kreidetafeln in den beiden Räumen unserer Familienklassen abgebaut. Sie werden jetzt durch digital gesteuerte Smartboards, die Alex Hansen über seine Firma spendiert hat, ersetzt. Die Montage übernimmt wie beim ersten Smartboard der Schul-IT-Experte Arnd Schröder. Im freigeräumten Sekretariat wird ein  Malerab Montag streichen. Ich hoffe, dass bis Schulbeginn auch die Urinale in den Kabinen montiert werden. Eine alte Kreidetafel kommt in den Müll, zwei sollen nach Afrika gespendet werden. Eine Lehrerin wird den Kontakt dafür knüpfen.

 

In einem Satz

  • Der HMTV-Antrag, einen Weg zum kleinen Stadionbau zu pflastern, wird aus dem Barrierefreiheitsfonds des Landes bezuschusst.
  • Die Findlinge, um AZV-Laster abzuschrecken, werden vom Bauhof kommende Woche im Zwischendeichsgelände Richtung Klärwerk gelegt und weiß getüncht.
  • Ein Maler hat die beiden Tür-Elemente und das Fenster an der Mehrzweckhalle Richtung Parkplatz grundiert und gestrichen.
  • Auch der Maler in der Mehrzweckhalle sollte mit dem Streichen der Flure fertig sein.

Grüße

Michael Rahn


Deichpost 20. Juli 2020

 

Hallo liebe Leserinnen und Leser der Deichpost,

 

diese Nachricht kommt ausnahmsweise Anfang der Woche, weil es eine außerordentliche Sitzung der FW-Fraktion gab, die auf die Arbeit des Gemeinderates erheblichen Einfluss haben wird. Deshalb beginne ich mit der offiziellen Erklärung der FW.

 

FW-Fraktion

"Die FW-Fraktion hat am Freitag in einer nichtöffentlichen Sitzung ihr Mitglied Markus Kretschmer ausgeschlossen. Wir haben vorher vier Monate lang versucht, diesen Konflikt in der Fraktion zu befrieden. Das ist uns gemeinsam nicht gelungen. Wir bedauern das sehr. Die FW-Fraktion verliert einen engagierten Menschen, der sich im Wahlkampf mit kreativen Ideen und in den vergangenen zwei Jahren in der Gemeindevertretung mit eigenen Initiativen sehr gut eingebracht hat. Aber es ist wie in jeder Beziehung, wenn das Vertrauen zueinander nicht mehr herzustellen ist, muss man sich trennen.

Für die FW hat das harte Konsequenzen: Die von der Mehrheit der Hetlinger Bürger gewählte Freie Wahlgemeinschaft verliert ihre Mehrheit im Gemeinderat. Sie ist künftig mit sechs Vertretern nur noch genauso stark wie die CDU-Fraktion. Markus will als fraktionsloser Gemeindevertreter weiterhin mitentscheiden. Laut Amtsdirektor Jürgensen muss über die Sitze in den Ausschüssen nur dann neu entschieden werden, wenn es jemand beantragt. Die FW müsste dann vermutlich in der Hälfte der Ausschüsse die Mehrheit an die CDU abgeben. Markus darf sich für einen beratenden Sitz in einem Ausschuss seiner Wahl entscheiden. Er hat in allen Ausschüssen Antrags- und Rederecht, aber kein Stimmrecht. Gibt es diesen Antrag nicht, bleibt Markus volles Mitglied im Sport-, Kultur- und Umweltausschuss. Eine Abberufung aus dem Ausschuss ist nicht möglich, da Markus kein Mitglied mehr der FW-Fraktion ist. FW und CDU haben ein Gespräch vereinbart, wie weiter vorgegangen werden soll und wie ggf. die Ausschusssitze aufgeteilt werden."

Markus öffentliche Erklärung findet ihr hier: http://youtube.com/watch?v=AWbGENekKTA

 

Deichbegehung

Am Donnerstag, 23. Juli, ist die lange versprochene Deichbegehung mit Vertretern des Landesamtes Küstenschutz angesetzt. Dabei geht es um unsere Sorgen, ob der Deichschutz trotz Wühlmaus-, Maulwurf- und andere Nager noch sicher genug ist. Mehrere Bürger hatten im Winter auf das Problem aufmerksam gemacht.

 

Gasleitung Brunsbüttel-Hetlingen

Das Amt Geest und Marsch lädt mit Unterstützung der ARGE Umweltschutz für Donnerstag, 13. August, 18 Uhr zu einem Informationsabend mit Constantin Zerger von der Deutschen Umwelthilfe und Andy Gheorghiu von Food & Water Europe zum Thema LNG-Gasleitung Brunsbüttel-Hetlingen ein. In Brunsbüttel soll ein Terminal für Flüssiggas (LNG) errichtet werden. Das Gas will die Gasunie dann über eine neue Pipeline bis nach Hetlingen fördern. Die Übergabe in die große Gasleitung, die von Niedersachsen aus unter der Elbe durch und nördlich an unserem Dorf vorbei gen Dänemark führt, ist im Bereich der abgebauten Brücke am Grünen Damm Richtung Heist. Einige Landwirte aus der Marsch sind in großer Sorge, dass ihre Entwässerungsleitungen durch den Gasrohrbau erheblich beeeinträchtigt werden. Es gibt aber auch grundsätzlich Kritik an der Energieform Flüssiggas und den Transporten per Schiff über die Weltmeere. In den USA wird das billige Erdgas mithilfe des Frackings gewonnen, ein Verfahren, das in Schleswig-Holstein verboten ist.

Die Gasunie, die eine Teilnahme an der Veranstaltung abgesagt hat, teilt derweil den Bürgermeistern in der Marsch mit, dass die Baugrunduntersuchungen auf der Trasse weitgehend abgeschlossen sind. Jetzt werde die Feinplanung der Trasse vorangetrieben. Außerdem gibt es persönliche Gespräche mit allen betroffenen Grundeigentümern. Für den Herbst kündigt die Gasunie eine weitere öffentliche Veranstaltugn an, um Bauzeitenpläne, Wegenutzungskonzepte und über die Baudurchführung zu berichten. Anfang kommenden Jahres soll das Planfeststellungsverfahren beginnen.

 

Warmes Wasser für die Elbe

Brunsbüttel ist auch im Blick bei einer anderen überörtlichen Entscheidung. Die Betreiber des stillgelegten Atomkraftwerks in Brunsbüttel haben die Erlaubnis erhalten (siehe Anlage), die Elbe erneut mit warmem Kühlwasser zu belasten. Gemeinden und Bürger sind aufgefordert, Stellungnahmen abzugeben oder Klage zu erheben. Die Unterlagen liegen ab 27. Juli für 14 Tage im Amt aus.

 

Aktivregion

Die Geschäftsstelle der Aktivregion fordert Gemeinden und auch private Investoren auf, Projekte noch für 2020 anzumelden. Zurzeit stehen mehrere hunderttausend Euro als Fördermittel bereit, die für die Region verfallen würden, wenn es keine Anträge gibt. Nachdem die Mittel für private Antragsteller zunächst fast ausgeschöpft schienen (weil nur noch wenige öffentliche Kofinanzierungsmittel auf Seiten der AktivRegion vorhanden waren) hat das Land nun seine Vorgabe verändert und würde die evtl. fehlenden Kofinanzierungsmitteln der AktivRegion durch Landesmittel ausgleichen. Das bedeutet, dass die Aktivregion wieder private Antragsteller in größerer Zahl mit Fördermitteln unterstützen könnten. Personen, Landwirte oder Institutionen, die Maßnahmen umsetzen möchten, z.B. um Natur und Landschaft erlebbarer zu machen oder um Angebote im Bereich Land- und Naturerlebnisse neu zu schaffen oder auszuweiten, können sich gern an unsdas Büro Region Nord in Itzehoe, Dirk Appel, wenden. Auch im Bereich Klima- und Ressourcenschutz, Daseinsvorsorge und Bildung stehen noch Mittel zur Verfügung.

 

Corona

Auch wenn wir anscheinend im Dorf zurzeit verschont sind (offizielle Mitteilungen darüber bekomme ich nicht), bleibt die Lage unsicher. In Wedel ist am Wochenende eine vierköpfige Familie nach der Rückkehr aus dem Urlaub positiv getestet worden. Mittlerweile sind fünf weitere Personen aus deren Umfeld betroffen. Das Virus bleibt gefährlich - nicht nur in der akuten Situation, sondern auch in den Folgewirkungen. Wir sollten uns alle weiterhin umsichtig verhalten.

 

Aktion in der Schule

Es werden noch zwei Helfer für eine Aktion am Mittwoch um 18.30 Uhr bis etwa 19.30 Uhr in der Schule gesucht. Die Lehrerinnen wünschen sich, dass auch noch die anderen beiden Smartboards an die Wand kommen. Dafür müssen die alten, schweren Kreidetafeln abgebaut werden. Wer Zeit hat, meldet sich bitte bei mir. Danke. Das erste Smartboard ist vor etwa einem Vierteljahr montiert worden udn kommt im Unterricht gut an. Jetzt sollen zwei weitere folgen. Alle Smartboards sind von einem Vater gespendet worden.

 

Hilfsgesuch II

Eine Bewohnerin aus dem Blink fragt, ob sie regelmäßig dienstags zu um 11.30 Uhr zur Physiotherapiepraxis in den Bredhornweg nach Holm gefahren werden kann. Ein Fahrer steht schon bereit. Ein Zweiter, um sich abwechseln zu können, wird noch gesucht. Bitte melden!

 

In einem Satz:

  • Die Regenrückhaltebecken im Neubaugebiet sind gemäht worden.
  • Der Auftrag für den Kunstrasenbau ist vom HMTV der Firma Weitzel erteilt worden.
  • In den Umkleidekabinen an der Schule werden anstelle der Pinkelrinne in diesen Tagen zwei Urinale gesetzt. Damit wird ein dringender Wunsch von Eltern, Lehrern udn Kindern erfüllt.

 

Grüße

Michael Rahn


Deichpost KW 28

 

Hallo liebe Leserinnen und Leser des Nachrichtenverteilers der FW,

 

kommunalpolitische Sommerpausen gab es früher. Bei uns im Dorf geht es weiter rund. Wer die Deichpost nicht mehr erhalten will, schickt einfach eine Mail an ralf.huebner@fw-hetlingen.de. Ermuntert ansonsten gern andere, sich im Verteiler aufnehmen zu lassen. Und vielleicht gibt es demnächst auch eine ganz neue Informationsquelle (siehe unten und Anlage).

 

Dorfentwicklungskonzept

In den kommenden 18 Monaten wird sich Hetlingen mit möglichst vielen Bürgern bei Beachtung aller Corona-Auflagen daran machen, ein Dorfentwicklungskonzept aufzustellen. Die Fraktionen haben in dieser Woche einem Planungsbüro aus Hamburg den Auftrag erteilt. Es wird mindestens zwei Bürger-Planungswerkstätten geben. Die Gemeindevertreter hoffen natürlich, dass wir dabei auch in großen und kleinen Gruppen arbeiten können. Sicherlich steht die Entwicklung unseres Gemeindezentrums mit Schule, Kindertagesstätte, Betreuungsklasse, Sporthalle und -verein sowie Feuerwache im Mittelpunkt. Es wird aber auch um Perspektiven bei der baulichen Entwicklung, wirtschaftliche und touristische Möglichkeiten gehen. Am Ende sollen Projekte und Schwerpunkte vereinbart werden, die nach und nach abgearbeitet werden. Es ist ein spannender Prozess mit hoffentlich interessanten Anregungen aus der Einwohnerschaft.

 

Parken hinterm Deich

Anlieger hatten sich beschwert, dass Laster für die Kärschlammabfuhr des AZV die Nacht direkt auf dem Parkstreifen vorm Dorf verbringen mit allen Folgen: Geruch, Lärm, Notdurft. Über den AZV habe ich darum gebeten, dass die Fahrer darauf hingewiesen werden, sich auf die Parkstreifen direkt am AZV-Gelände zu stellen. Dieser Aufruf hat seine Grenzen, wenn der Vertreter des Vertreters im Lkw nach Hetlingen rollt. Als in der Nacht zu Donnerstag der gute Mann dann auch noch seinen Hänger gereinigt hat und dabei Lärm und Gestank verursacht hat, ist einem Anwohner der Kragen geplatzt und er hat die Polizei alarmiert. Als Sofortmaßnahme habe ich jetzt mit dem Bauhof besprochen, dass große Feldsteine besorgt werden, um in dem Bereich und in Höhe des Brennplatzes (dort wird Sand und Kies vom Brennplatz genutzt, um die Anhänger zu säubern) das Parken der großen Laster zu verhindern. Pkws können dort trotzdem halten. Die Aufgabe wird hoffentlich nächste Woche erledigt. Der Bau- und Wegeausschuss wird das Thema aufzugreifen und darüber beratschlagen, wie wir das Parken dort auf Dauer regeln wollen. Im gleichen Zuge sollte über das Parken Richtung Elbe und mögliche Einnahmen für die Gemeinde ebenfalls debattiert werden. Die Verwaltung recherchiert noch die Möglichkeiten. Eins ist geklärt: Der Parkstreifen vorm Klärwerk gehört der Gemeinde.

 

Spielplatz Krugstraße

Die drei neuen Spielgeräte werden leider erst am 16. Juli aufgebaut. Schwierig gestaltet sich unser nächster Auftrag, dort auch eine Schutzhütte zu errichten. Wir benötigen laut Verwaltung eine Genehmigung der Naturschutzbehörde des Kreises. Dabei könnte herauskommen, dass schon der Bau des Spielplatzes nicht legal war. Da der Spielplatz seit den 70er-Jahren betrieben wird, gehe ich zumindest von Bestandsschutz aus. Aber im Behördendschungel ist nichts sicher.

 

Alte Weidenallee

Hetlingen hat vor wenigen Tagen vom Land ein Angebot erhalten, für 2000 Euro die herrenlose Fläche der alten Weidenallee Richtung Giesensand in Besitz zu nehmen. Diese Entscheidung muss wohl überlegt sein. Laut Naturschutzbehörde werden wir die Weidenallee nicht öffentlich zugänglich machen dürfen, sondern es werden nur einzelne geführte Wanderungen dort möglich sein. Die Allee wird einen hohen Pflegeaufwand verursachen, da dort seit etwa 20 Jahren nichts mehr gemacht worden ist. Der Wegeausschuss muss sich damit beschäftigen

 

Hetlinger Strand

In den Fraktionen wird über die Idee gesprochen, am Hetlinger Strand eine Außenstelle unseres Standesamtes einzurichten. Immer mehr Menschen suchen nach einem besonderen Ort für ihre Hochzeit. Hetlingen hat den schönsten Strand an der Elbe, eine schmucke kleine Kirche und ein schönes Lokal, in dem anschließend gefeiert werden könnte. Darüber kann im Kulturausschuss geschnackt werden. Hintergrund ist eine Anfrage einer Familie, die gern ihren schönsten Augenblick des Lebens mit den Füßen im Elbwasser vor Hetlingen feiern möchte. So schnell wird Hetlingen die Widmung des Strandabschnittes nicht hinbekommen, aber die Idee ist gut.

 

Kunstrasen

Schlechte Nachrichten gibt es vom Projekt Kunstrasenbau. Das Prüfverfahren der Behörden über die Auftragsvergabe dauert länger als geplant, sodass wahrscheinlich erst Mitte August mit den Bauarbeiten begonnen wird. Gerechnet wird mit mindestens wird mit mindestens sechs Wochen Bauzeit. Das wird den Unterricht erheblich belasten und stören.

 

Mobilfunkmast

Der Vertragsentwurf für den Bau einer Mobilfunkanlage auf dem Dach der Feuerwache ist in der Endabstimmung. Weitere Nutzer außer der Telekom sind vertraglich erwünscht, ob sie tatsächlich kommen, hängt mit den Bedarfen zusammen, ob sie ansatteln können, hängt von den baulichen Anforderungen ab.

 

Mitfahrbank

Die Mitfahrbänke und Haltstellenmasten, beide aus Eichenholz, werden auf dem schäferhof in Appen fleißig produziert. Über die Standorte wird noch diskutiert. Es gibt jetzt zwei Vorschläge. Ein Gemeindevertreter aus der Arbeitsgruppe plädiert für die Nähe zu allen Bushaltehäuschen Richtung Holm, etwa fünf Meter entfernt. Ich habe vorgeschlagen, sie im Bereich der Bushaltestellen Richtung Haseldorf aufzustellen und auf der Seite Richtung Holm unsere Bushaltestellen mitzunutzen plus jeweils einen Mast für den Hinweis auf die Mitfahrbänke.

 

Dorffunk SH (Anlage)

Hetlingen hat die Chance, sich am Projekt Dorffunk SH zu beteiligen. Das ist eine App, über die wir als Gemeinde Informationen an die Bürger verteilen können, über die sich Gruppen untereinander austauschen (plauschen) können, über die Veranstaltungen angekündigt und Mitfahrgelegenheiten gesucht werden können ... Auch darüber wird im Sport-, Kultur- und Umweltausschuss gesprochen. Vorsorglich ist Hetlingen angemeldet. Anmerkung: Vorerst kostet das nichts.

 

Feldstroot

Am Ende der Feldstroot muss die Gemeinde einen Zaun errichten. Dort endet an einem steilen Abhang ein Regenwasserabflussrohr - bislang ungesichert. Der Bauhof wird das im Herbst erledigen. Aufgeploppt ist das Thema ebenfalls aufgrund einer Beschwerde einer Anliegerin.

 

Radweg Richtung Haseldorf

Ein Haseldorfer Bürger hat auf den maroden Radweg, die zahlreichen Wurzelaufbrüche und auf die Lebensgefahr für Fahrradfahrer im Tageblatt hingewiesen. Barbara hat als Landtagsabgeordnete den Minister und seine Mitarbeiter bereits mehrfach mit dem Thema konfrontiert. Gemeinsam mit dem Haseldorfer Bürgermeister werde ich eine weitere Beschwerde schreiben. Vielleicht reicht der Druck auf dem Kessel irgendwann, sodass die Wegstrecke endlich saniert wird. Im Moment bremst der Minister leider noch. Der komplette Artikel: http://zeitung.shz.de/wedelschulauertageblatt/2494/article/1168889/3/1/render/?token=2bb9845632cfa1805a705186ed4cfac3&vl_platform=ios&vl_app_id=de.abeig.ereader&vl_app_version=7.0.1

 

Bei Fragen und Anregungen gern melden.

Grüße

 

Michael Rahn


Deichpost KW 26/2020


 

Hallo liebe Leserinnen und Leser des FW-Nachrichtenverteilers,

 

die Corona-Pandemie hat auch das gemeindliche Leben eingeschränkt. Ausschüsse und Gemeinderat durften bis vor Kurzem nicht tagen. Jetzt geht es unter besonderen Auflagen wieder los. Die Gemeindevertreter haben in der Zwischenzeit schon zum dritten Mal in der großen Sporthalle mit viel Abstand getagt. Da ich als Bürgermeister seit etwa zwei Monaten regelmäßig die Fraktionen mit Informationen versorge, versuche ich jetzt mal die öffentlichen Infos auch für andere Interessierte aufzubereiten. Wem die Nachrichten nicht gefallen, bestellt die Deichpost einfach mit einer Mail an mich wieder ab. Wem es gefällt, der sagt es gern weiter, sodass wir den Verteiler vergrößern können.

 

Schule

Am letzten Tag des Unterrichts ist Herr Kähler als Rektor der Grundschule Haseldorfer Marsch verabschiedet worden. Das war freundlich und nett. Einen neuen Schulleiter wird es wohl demnächst geben. Es liegt mindestens eine Bewerbung vor. Die Bewerbungsfrist läuft noch. In den Klassen hat sich das Leben normalisiert. In einem Klassenraum haben wir dank einer privaten Spende jetzt auch eine über Computer steuerbare Tafel, ein Smartboard. In den Ferien sollen auch in den anderen Klassenräumen diese digitalen Tafeln installiert werden. Gelöst ist im vergangenen Schuljahr das Problem mit zu viel Lärm und mangelhafter Verdunkelung sowie zu viel Wärme. Es sind Lärmschutzplatten an den Wänden montiert und als Wärme- und Lichtschutz elektronisch steuerbare Jalousien (außen) installiert worden.

Sorgen machen sich einige Eltern, wie es mit der Schule weitergeht, wenn der nächste Kindergartenanbau ansteht. Dann würden die Schüler nach Kita-Bau der Krippe in 2019 und Kunstrasenbau im Sommer 2020 im kommenden Jahr das nächste Bauprojekt ertragen müssen. Wir stecken da als Gemeindevertreter in der Zwickmühle, da einige Eltern auch darauf dringen, die Toiletten zu erneuern und auch der Raum zwischen Schule und Umkleiden bald nicht mehr für die Menge der Schüler ausreichen wird. Die Gemeindevertreter sind intensiv mit Eltern in Gesprächen. Außerdem beklagen einige Eltern, dass das pädagogische Konzept nicht schriftlich festgehalten worden ist und nicht optimal erfüllt wird. Das Konzept sollte im vorigen Halbjahr erstellt werden. Das ist aber wegen der erheblichen Unruhen und Unsicherheiten im Zuge der Corona-Einschränkungen nicht geschafft worden.

Eine weitere gute Nachricht für die Schule: Das Amt wird dank Sofortausstattungsprogramm des Bundes auch Computer für Schüler aus Hetlingen anschaffen. Die Glasfaser-Verkabelung der Schule und unserer anderen öffentlichen Gebäude ist fast abgeschlossen.

 

Der Kita-Anbau

Leider konnte vor einem Jahr die Schuli-Gruppe, die seit vier Jahren in Containern hinter der Mehrzweckhalle betreut wird, nicht in die erweiterte Kindertagesstätte einziehen. Es fehlt schlicht Platz, da nicht nur mehr Krippenkinder, sondern auch mehr ältere Kinder betreut werden müssen. Leider darf eine Gemeinde nicht vorausschauend planen, sondern wird bei diesen Bauvorhaben nur bezuschusst, wenn der Bedarf an Betreuungsplätzen klar zu erkennen ist. Und ohne Förderung schafft unsere schwache Gemeindekasse das leider nicht.

Also muss  jetzt der nächste Raum her. Nach intensiver Diskussion mit Erzieherinnen, Lehrerinnen, Eltern und anderen hat der Gemeinderat eine zwar teure, aber mehrgleisige Entscheidung getroffen: Es sollen gleichzeitig drei Varianten geprüft werden: Ersatz der Container durch einen festen Bau im Hinterland der Mehrzweckhalle an der Straße Cranz. Oder: Abriss der alten Umkleidekabinen und der Halle vor der Schule und zweistöckiger Ersatzbau (für Kita und ?) plus neuer Halle, neuen Toiletten und neuem Eingang für die Schule.  Oder: Bau eines zweiten Kindergartens an einem Standort außerhalb des Gemeindezentrums mit Schule, Kita, Halle und Feuerwache.

Die Vorentwürfe werden wieder öffentlich vorgestellt und mit allen Beteiligten diskutiert.

 

Dorfentwicklungskonzept

Das von der FW geforderte Dorfentwicklungskonzept, das für die Planung und Förderung unseres gemeindlichen Lebens weitere Grundlagen schaffen soll, ist jetzt bewilligt worden. In Kürze wird über die beiden Angebote der Planungsbüros gesprochen und danach entschieden, wer den Zuschlag erhält.

 

Kindergarten II

Unruhe gibt es im Kindergarten wegen der neuen Verträge aufgrund der von der Gemeindevertretung von sieben auf acht Stunden genehmigten Ausweitung der Regelöffnungszeit. Die Gemeindevertreter sind im Gespräch mit einigen kritischen Eltern sowie der Kitaleitung, Elternvertretern und dem DRK als Träger.

 

Pandemie

Es gibt neue Regeln des Landes für private Feiern und Veranstaltungen. Das Merkblatt ist als Anlage beigefügt. Das Abstandsgebot muss auch privat eingehalten werden, es ist auf gute Hygiene zu achten. Es darf nicht gesungen werden. Die Gästezahl darf nicht mehr als 50 betragen und muss den gut zu lüftenden Räumen angepasst werden. Die Gäste sind einzuladen und namentlich zu erfassen.

 

Spielplatz an der Krugstraße

Die Spielgeräte sollen laut Firma am 8. Juli geliefert und montiert werden. Eine kleine Einweihung unter Corona-Regeln will die Gemeinde mit den aktiven Müttern, die das Projekt mit drei neuen Spielgeräten für ganz kleine Kinder initiiert haben, anschließend planen.

 

Brücke Grüner Damm

Der Haseldorfer Gemeinderat hat beschlossen, die kleine Lösung einer Brücke für Fußgänger und Radfahrer, leider nicht für Reiter, so schnell wie möglich umzusetzen. Zu den beiden Angeboten für glasfaserverstärkten Kunststoff wird ein dritte Angebot eines Haseldorfer Handwerkers angefordert, die Brücke in Holz zu bauen. Ein Viertel des Beitrags, geschätzt 40.000 Euro, müssen wir wohl stemmen. Die große Lösung für ein mindestens 400.000 Euro Bauwerk, das auch landwirtschaftliche Maschinen passieren können, ist vorerst verschoben.

 

Kunstrasenplatz an der Schule

Die Vergabe der Aufträge läuft. Es haben vier von fünf angefragten Firmen Angebote eingereicht. Sie haben jetzt noch eine Woche Zeit, gegen die Entscheidung für den günstigsten Bieter, Kosten etwa 310.000 Euro, Einspruch zu erheben. Je schneller sich die unterlegenen Firmen melden, desto eher kann mit dem Bau begonnen werden. Der Platz wird während der Schulzeit ausschließlich von den Schülern genutzt werden, und zwar sowohl für die Pausen zum Fußball spielen als auch im Sportunterricht mit einer Laufbahn plus Sprunggrube. Der HMTV wird dort seine Fußballer trainieren und die Floorballer spielen lassen. Fußball(punkt)spiele sind auch für die jüngsten Mannschaften möglich.

 

Legionellen

Die Legionellen, das sind Bakterien im Wasserdampf, die Lungenerkrankung auslösen können, lassen uns nicht los. Wir haben jetzt leider auch Funde im Kindergarten und in der Feuerwache, obwohl der Hausmeister, Reinigungskräfte und Ralf kräftig gespült haben. Zum Teil sind leider die neuen Durchlauferhitzer auf unter 60 Grad gedreht worden und ein altes Gerät schafft die 60 Grad nicht. Jetzt wird vom Amt geprüft, die Temperaturregelung unverrückbar einzustellen.

 

Stadtradeln

Beim bundesweiten Wettbewerb Stadtradeln (siehe Anlage) hat die Gemeinde Hetlingen das Vorjahresergebnis mehr als verdoppelt, theoretisch mehr als zwei Tonnen CO2 vermieden und mehr als doppelt so viele Teilnehmer motiviert, darunter ein starkes 21-köpfiges AZV-Team. Bester Radfahrer war am Ende mit mehr als 1200 Kilometern, die er in drei Wochen zurückgelegt hat, Ralf Meier. Beim Gemeinderatsteam hat Markus mit gut 1000 Kilometern am meisten gestrampelt. Hervorragend aber auch im offenen Team Hetlingen Elke Unruh, die mehr als 400 Kilometer zurückgelegt hat.

 

Besucherlenkung Elbe

Eine Bewohnerin der Hetlinger Schanze bittet dringend darum, dass sich der Gemeinderat darüber Gedanken macht, den starken Besucherstrom an die Elbe besser zu lenken. Sie schlägt eine offizielle Parkplatzregelung vor. Damit wird sich der Bau- oder der Umweltausschuss beschäftigt. Die Verwaltung prüft, welche Möglichkeiten es gibt, Parkgebühren zu nehmen, um so zum Beispiel die steigenden Ausgaben der Gemeinde für die Müllentsorgung auszugleichen.

 

Regenrückhaltebecken

Im Baugebiet Klaus-Groth-Straße wird demnächst eine Firma die Pflege der Gräben übernehmen. Bei einer Begehung hat der AZV-Vertreter die Zäune und Zugänge im Neubaugebiet gelobt, als rechtlich einwandfrei eingeschätzt (1,5 Meter Mindesthöhe) und angekündigt, dass die Gemeinde am alten Regenrückhaltebecken am Brückenreth die Zäune auf 1,5 Meter hoch setzen muss.

 

Weidenpflanzungen am Heuhafen

Die von der CDU und der Arge Umweltschutz Haseldorfer Marsch gepflanzten Weiden an der Straße zum Heuhafen benötigen eine intensivere Pflege als ursprünglich gedacht. Die CDU hat in einem super Einsatz um alle Weidenstämme Wasserringe gegraben, sodass jetzt besser bewässert werden kann. Leider verfügt der Bauhof nicht über leicht handhabbare Geräte dafür. Wer eine gute Idee hat, damit niemand das Wasser literweise hinschleppen muss, melde sich gern.

 

Kurz notiert 

  • Wegen der Schäden an den Deichen gibt es am 23. Juli einen Ortstermin mit Vertretern des Landesamtes für Küstenschutz. Mehrere Bürger hatten die Gemeinde im Herbst/Winter auf die gefährliche Lage an den Schutzdeichen aufmerksam gemacht.
  • Der AZV wird im kommenden Jahr einen großen Blühstreifen für die Stärkung unserer Insekten auf dem Weg gen Schanze am Waldrand anlegen.
  • Die Op de Deel GbR hat der Gemeinde 1500 Euro gespendet. Der Sport-, Kultur- und Umweltausschuss wird über die Verwendung des Geldes beratschlagen.

Viele Grüße

Michael Rahn