Thema Amtshaus


Anbei schicken wir einige Berichte über die Sitzung des Amtsausschusses, bei der die Mehrheit noch schnell ein paar millionenteure Entscheidungen getroffen hat.

 

Zum einen geht es dabei um den um etwa zehn Prozent (Kosten pro Jahr 400.000 Euro) aufgestockten Stellenplan. Diese Erhöhung wurde vom Amtsdirektor und der Personalratsvorsitzenden unter anderem damit begründet, dass die Gemeinden so viel bauen und die Anforderungen der Gemeindevertreter an die Verwaltung wachsen. Das mag so sein, ist aber nicht mit Zahlen belegt. Deshalb haben wir beantragt, eine Arbeitsgruppe mit Haupt- und Ehrenamt zu bilden, um ein Konzept zu erarbeiten, die 3000 Überstunden der Verwaltungsmitarbeiter dauerhaft zu minimieren. Da wahrscheinlich nicht sofort alle Stellen besetzt werden können, hoffen wir darauf, dass der neue Amtsausschuss mit neuen Mehrheiten Personalentscheidungen trifft, die sinnvoll und auch finanziell vertretbar sind.

 

Zum anderen geht es um den Bau der neuen Amtsverwaltung. Während über die Entscheidung für den Neubau im November vorigen Jahres öffentlich diskutiert wurde, gab es nun eine weitgehend unter Ausschluss der Öffentlichkeit geführte Debatte über eine dritte Variante: die Anmietung neuer Räume. Die Entscheidung für die Anmietung hat der Amtsausschuss getroffen, ohne eine Vorlage, ohne eine Abschätzung, wie sich die Personalstruktur in der Verwaltung verändern wird, und ohne eine Wirtschaftlichkeitsberechnung. Was kostet ein Neubau gegenüber Miete, welcher Wert steht nach 25 Jahren Jahren beim Neubau auf unserer Habenseite?  Klar ist nur, dass das Amt nach 25 Jahren Mietzahlung von geschätzt 400.000 Euro pro Jahr keinen Gegenwert in der Hand hält.

Die FW wird versuchen, diese auf undemokratische Weise zustande gekommene Entscheidung anzufechten. 


SHZ vom 19.04.2018
SHZ vom 19.04.2018

Der Bund der Steuerzahler beschäftigt sich auch mit diesem Thema in seiner Ausgabe 04/2018!
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Wedel-Schulauer-Tageblatt vom 25.04.2018
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Hamburger Abendblatt (Pinneberger Zeitung) vom 26.04.2018
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UeNa vom 26.04.2018
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Leserbrief aus der UeNa vom 26.04.2018
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Kommentar aus der SHZ vom 28.04.2018
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SHZ vom 29.04.2018
SHZ vom 29.04.2018

SHZ vom 02.05.2018